Fast ohne Stimme
Bereits die ersten Seiten der Leseprobe katapultieren mich in ein Wechselbad der Gefühle. Hanna im Krankenhaus: Sie wird übergangen, ihr wird nichts erklärt, und sie stellt keine Fragen. Hanna und Paul: Sie beschreibt ihn als feinfühlig – gleichzeitig benutzt er wenig schmeichelhafte Kosenamen für sie. Hanna bei ihren Eltern: Sie wird mit Routinen und Gewohnheiten konfrontiert, von ihrer Mutter überrollt und trotz ihrer 36 Jahre wieder in die Rolle des Kindes gedrängt. Hanna und ihr Job: Sie wird von den Ereignissen überrollt, soll sich erst einmal um sich selbst kümmern. Überall scheint sie zu stören – deshalb tut sie schließlich genau das: „Ich brauche eine Pause.“
Der Text ist wahnsinnig intensiv, rasant und mitreißend. Dass Lena Kupke aus Hannas Perspektive in der Ich-Form schreibt, schafft eine große Nähe und lässt einen ihre Gefühle besonders eindringlich miterleben – fast so, als würde man selbst mittendrin stecken.
Schon der Klappentext hat mein Interesse geweckt, doch die Leseprobe hat mich völlig gepackt – auch, weil ich einige Dynamiken als übergriffig empfunden habe und sie bei mir unangenehm vertraute Gefühle ausgelöst haben, ohne dass sich die Situationen direkt vergleichen lassen.
Gerade weil ich die ganze Leseprobe über das Gefühl hatte, dass Hanna nur reagiert, dass ihr nicht zugehört wird und sich kaum jemand wirklich für sie interessiert – während alle um sie herum zu wissen scheinen, was gut für sie ist und sie dabei fast ihre Stimme verliert. Genau deshalb möchte ich weiterlesen, um zu sehen, ob und wie sich das verändert und welchen Weg sie in ihrer Pause für sich findet.
Der Text ist wahnsinnig intensiv, rasant und mitreißend. Dass Lena Kupke aus Hannas Perspektive in der Ich-Form schreibt, schafft eine große Nähe und lässt einen ihre Gefühle besonders eindringlich miterleben – fast so, als würde man selbst mittendrin stecken.
Schon der Klappentext hat mein Interesse geweckt, doch die Leseprobe hat mich völlig gepackt – auch, weil ich einige Dynamiken als übergriffig empfunden habe und sie bei mir unangenehm vertraute Gefühle ausgelöst haben, ohne dass sich die Situationen direkt vergleichen lassen.
Gerade weil ich die ganze Leseprobe über das Gefühl hatte, dass Hanna nur reagiert, dass ihr nicht zugehört wird und sich kaum jemand wirklich für sie interessiert – während alle um sie herum zu wissen scheinen, was gut für sie ist und sie dabei fast ihre Stimme verliert. Genau deshalb möchte ich weiterlesen, um zu sehen, ob und wie sich das verändert und welchen Weg sie in ihrer Pause für sich findet.