Hoffnung auf Heilung
Bereits in den ersten paar Sätzen entfaltet sich eine Stimmung, die kaum auszuhalten ist. Man ist dabei, schaut aber immer nur von aussen zu. Dabei fühlt man mit Hanna mit, fühlt ihre Zerrissenheit, ihren Schmerz, ihre Verwirrung. Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen wie ein verlorenes Kind und ihr zugeflüstert "wird alles gut".
Nur langsam wird die Ursache ihres Zustandes enthüllt, kommen durch einzelne Gedanken und Erinnerungen Zusammenhänge zutage. In diesem Moment zurückkehren ins Elternhaus kann wie eine Erlösung wirken, ist es aber in diesem Fall offensichtlich nicht. Die Eltern können nicht aus ihrer Haut, Hanna fällt selbst in alte Rollenmuster zurück. Einzig der Vater kann scheinbar plötzlich Regungen zulassen, welche verloren geglaubt waren.
Hanna's "Partner" möchte man am am liebsten mit ihr zusammen anschreien, sowas braucht man wirklich nicht an der Seite. Und trotz allem kommt auch für ihn etwas wie Mitgefühl auf, je länger sich die Geschichte entwickelt und klar wird, wie lange sich Hanna schon in diesem Ausnahmezustand befindet.
Eine leise Geschichte, voller Menschlichkeit, Zerbrochensein und Trauer. Auf die leise keimende Hoffnung und Heilung zwischen den Zeilen lässt die Fortsetzung hoffen. Ich freue mich auf's Weiterlesen!
Nur langsam wird die Ursache ihres Zustandes enthüllt, kommen durch einzelne Gedanken und Erinnerungen Zusammenhänge zutage. In diesem Moment zurückkehren ins Elternhaus kann wie eine Erlösung wirken, ist es aber in diesem Fall offensichtlich nicht. Die Eltern können nicht aus ihrer Haut, Hanna fällt selbst in alte Rollenmuster zurück. Einzig der Vater kann scheinbar plötzlich Regungen zulassen, welche verloren geglaubt waren.
Hanna's "Partner" möchte man am am liebsten mit ihr zusammen anschreien, sowas braucht man wirklich nicht an der Seite. Und trotz allem kommt auch für ihn etwas wie Mitgefühl auf, je länger sich die Geschichte entwickelt und klar wird, wie lange sich Hanna schon in diesem Ausnahmezustand befindet.
Eine leise Geschichte, voller Menschlichkeit, Zerbrochensein und Trauer. Auf die leise keimende Hoffnung und Heilung zwischen den Zeilen lässt die Fortsetzung hoffen. Ich freue mich auf's Weiterlesen!