Humorvoller Blick auf Erschöpfung und Selbstfindung
Die Leseprobe zu „Pause“ hat mich sofort durch ihre ehrliche und moderne Stimme eingenommen. Die Geschichte beginnt sehr direkt mit einem körperlichen und mentalen Zusammenbruch: Hanna liegt ohnmächtig in einem Konferenzraum. Lena Kupke schafft es dabei hervorragend, die Ernsthaftigkeit eines Burnouts mit einem trockenen, fast schon galgenhumoristischen Ton zu verbinden. Die Reaktionen ihres Umfelds – wie die Freundin, die die Ärztin als „Bossbitch“ tituliert – wirken herrlich authentisch und spiegeln den Zeitgeist wider.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Hanna und ihrem Freund Paul. Durch die Sprachnachrichten und die Schilderung ihrer Flugangst-Episode wird schnell klar, dass hier zwei Menschen an verschiedenen Punkten in ihrem Leben stehen. Während Paul das Leben in vollen Zügen genießt, versucht Hanna verzweifelt, mit TikTok-Tipps („instant anxiety release“) ihre Welt zusammenzuhalten. Das Bild vom „kleinen Igel im Gebüsch“, als sie sich entscheidet, erst einmal nicht nach Hause zurückzukehren, ist sehr treffend für das Bedürfnis nach Rückzug.
Der Schreibstil ist schnell, pointiert und sehr nah an der Realität der Generation 30+. Es geht um den Druck, funktionieren zu müssen, und die schwierige Erkenntnis, dass man eine Pause braucht, bevor der Körper sie erzwingt. Die Leseprobe macht neugierig darauf, wie Hanna ihren Weg aus der Überforderung findet und ob die „Pause“ wirklich die Heilung bringt, die sie sich erhofft.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Hanna und ihrem Freund Paul. Durch die Sprachnachrichten und die Schilderung ihrer Flugangst-Episode wird schnell klar, dass hier zwei Menschen an verschiedenen Punkten in ihrem Leben stehen. Während Paul das Leben in vollen Zügen genießt, versucht Hanna verzweifelt, mit TikTok-Tipps („instant anxiety release“) ihre Welt zusammenzuhalten. Das Bild vom „kleinen Igel im Gebüsch“, als sie sich entscheidet, erst einmal nicht nach Hause zurückzukehren, ist sehr treffend für das Bedürfnis nach Rückzug.
Der Schreibstil ist schnell, pointiert und sehr nah an der Realität der Generation 30+. Es geht um den Druck, funktionieren zu müssen, und die schwierige Erkenntnis, dass man eine Pause braucht, bevor der Körper sie erzwingt. Die Leseprobe macht neugierig darauf, wie Hanna ihren Weg aus der Überforderung findet und ob die „Pause“ wirklich die Heilung bringt, die sie sich erhofft.