Im Ausnahmezustand
Kupkes Roman eröffnet mit einem abrupten Zusammenbruch – körperlich, emotional, sozial. Die Leseprobe zeigt eine Protagonistin, die aus dem Alltag herausgerissen wird und sich plötzlich in einem Zustand völliger Abhängigkeit wiederfindet: benommen, überfordert, auf Hilfe angewiesen, aber innerlich sträubend.
Der Text lebt von einer unmittelbaren, wachen Ich-Perspektive, die selbst im Chaos humorvoll und scharf beobachtet. Gleichzeitig schiebt sich eine tiefe Einsamkeit zwischen die Zeilen: Freunde sind nicht erreichbar, die Eltern überfordert, und Hanna selbst schwankt zwischen Scham, Erschöpfung und dem Wunsch, einfach zu verschwinden.
Der Ton bleibt leichtfüßig, ohne die Schwere zu verharmlosen – ein Roman über einen Moment, in dem alles kippt, und über die zarte, unbeholfene Nähe, die entsteht, wenn man plötzlich nicht mehr funktionieren kann.
Der Text lebt von einer unmittelbaren, wachen Ich-Perspektive, die selbst im Chaos humorvoll und scharf beobachtet. Gleichzeitig schiebt sich eine tiefe Einsamkeit zwischen die Zeilen: Freunde sind nicht erreichbar, die Eltern überfordert, und Hanna selbst schwankt zwischen Scham, Erschöpfung und dem Wunsch, einfach zu verschwinden.
Der Ton bleibt leichtfüßig, ohne die Schwere zu verharmlosen – ein Roman über einen Moment, in dem alles kippt, und über die zarte, unbeholfene Nähe, die entsteht, wenn man plötzlich nicht mehr funktionieren kann.