Selbstbeobachtung

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sölring Avatar

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Beim Einstieg entsteht sofort ein Gefühl von Bruch – irgendetwas ist passiert, und das Leben der Hauptfigur Hanna ist aus der Bahn geraten.
Der Umzug zurück zu den Eltern mit Mitte 30 ist unangenehm
gleichzeitig vertraut
Das wirkt extrem realistisch, fast jeder kennt dieses Gefühl, wieder „Kind“ zu sein, obwohl man längst erwachsen ist.
Das Ganze wirkt nicht übertrieben, sondern sehr beobachtet und nah am echten Leben. Genau das wird auch von ersten Leser:innen hervorgehoben: diese Mischung aus Schmerz und leiser Vertrautheit
viel Selbstbeobachtung
ein langsames Herantasten an etwas, das weh tut
Es ist eäein Buch zum Mitfühlen.