Wenn der Körper spricht, bevor man es selbst versteht
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, ganz nah an Hanna dran zu sein – nicht nur an dem, was passiert, sondern vor allem an dem, was in ihr arbeitet. Diese Mischung aus Überforderung, Kontrollverlust und gleichzeitigem Funktionieren hat mich sofort gepackt. Besonders eindrücklich fand ich, wie körperlich sich alles anfühlt: Die Ohnmacht, die Unsicherheit im Krankenhaus, dieses Ausgeliefertsein – das war fast unangenehm realistisch.
Gleichzeitig blitzt immer wieder ein feiner, oft selbstironischer Humor auf, der die Schwere aufbricht, ohne sie zu relativieren. Genau das macht den Ton für mich so besonders: ehrlich, direkt und dabei nie pathetisch. Auch die Dynamik mit den Eltern wirkt vielschichtig und glaubwürdig – irgendwo zwischen Fürsorge, Distanz und alten Mustern, die sofort wieder greifen.
Mich interessiert sehr, was hinter Hannas Zusammenbruch steckt und wie sie ihren Weg zurück zu sich selbst findet. Die Leseprobe hinterlässt ein Gefühl von Unruhe, aber auch von Nähe – und genau das macht neugierig auf mehr.
Gleichzeitig blitzt immer wieder ein feiner, oft selbstironischer Humor auf, der die Schwere aufbricht, ohne sie zu relativieren. Genau das macht den Ton für mich so besonders: ehrlich, direkt und dabei nie pathetisch. Auch die Dynamik mit den Eltern wirkt vielschichtig und glaubwürdig – irgendwo zwischen Fürsorge, Distanz und alten Mustern, die sofort wieder greifen.
Mich interessiert sehr, was hinter Hannas Zusammenbruch steckt und wie sie ihren Weg zurück zu sich selbst findet. Die Leseprobe hinterlässt ein Gefühl von Unruhe, aber auch von Nähe – und genau das macht neugierig auf mehr.