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fruggielicious Avatar

Von

Pause von Lena Kupke / Rezension

„Ein Geräusch, das ich in Berlin noch nie gehört habe. Die Nachbarschaft meiner Eltern ist das Rasenmäherland. Irgendwo wird immer gemäht, es ist quasi der Soundtrack meiner Kindheit.“

✨Inhalt

Hanna erleidet eine Panikattacke bei der Arbeit, bekommt allerlei Diagnosen und kommt erst mal mit 36 Jahren bei ihren Eltern in Lüneburg unter. In Berlin lässt sie ihren Freund zurück. Ihre Eltern haben eigene Routinen und Abläufe. Und Hanna ist gefangen zwischen Wut und Trauer…

✨Meinung

Ich mochte das Buch sofort. Bereits der Klappentext war mein Geschmack und als ich angefangen habe zu lesen, war direkt klar, dass das passt. Dabei ist die Geschichte mitnichten perfekt. Aber das Leben ist es auch nicht.

Hannas Eltern, ihre Schwester und deren Partnerin waren für mich sehr greifbare Charaktere. Es mag an den nicht wenigen Wiederholungen liegen und daran, dass ihnen bestimmte Rollen innerhalb des Gefüges zugewiesen worden waren. So oder so konnte ich sie mir gut vorstellen. Die Geschichte war tragisch und komisch zugleich. Eine Triggerwarnung wäre nicht schlecht, gibt es in diesen Büchern aber nicht. Muss man auf sich zukommen lassen.

Hanna zeigt uns einerseits echt viel von sich, andererseits wird das Wesentliche nicht zerredet, sondern findet hauptsächlich im Kontext statt. Evtl. ein Hinweis darauf, dass man nicht alle Details über die Traumas anderer wissen muss, um dennoch für sie da zu sein.

✨Fazit

Ich habe Hanna gern begleitet und wünsche ihr alles Gute 🥹🫶🏻.

Macht Euch gern ein eigenes Bild!

5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️