Authentisch und emotional
Lena Kupke schreib sehr authentisch und emotional über Hannas Zusammenbruch und Strauch im Leben. Nicht nur kämpft sie mit der Verarbeitung eines schwierigen Erlebnisses, vermutlich dem Verlust eines Kindes, darauf wird nicht um Detail eingegangen - sie versucht auch, im Umfeld nicht zur Last zu fallen wodurch sie sich selbst noch mehr Stress und Druck aufführt.
Interessant sind für mich insbesondere die Personen im Umfeld von Hanna charakterisiert: die Mutter, die nicht aus ihrer Haut kann, fast schon zwanghaft ihre Alltags Marotten, durchsetzt, und selbst nicht in der Lage ist ihre Tochter da zu sein, da sie sehr auf sich selbst bezogen ist. Der Vater, der, wie man das bei der Generation kennt, eher ruhig und zurückhaltend ist, aber doch irgendwie halt gibt, weil er Ruhe ausstrahlt. Die Schwester Sara, die zwar physisch anwesend ist, sich jedoch nicht öffnet. Der Freund, Paul, der Hannah mit ihrer Trauer und ihrer Panik alleine lässt. Immer wieder kommt beim Lesen die Wut hoch über dieses Unvermögen von Hannas Umfeld, für Sie da zu sein. Und gleichzeitig erkennt man in den Charakteren doch sehr gut die eigene Realität wieder.
Allein deshalb schon eine Leseempfehlung, weil das Buch sehr authentisch und real geschrieben ist.
Interessant sind für mich insbesondere die Personen im Umfeld von Hanna charakterisiert: die Mutter, die nicht aus ihrer Haut kann, fast schon zwanghaft ihre Alltags Marotten, durchsetzt, und selbst nicht in der Lage ist ihre Tochter da zu sein, da sie sehr auf sich selbst bezogen ist. Der Vater, der, wie man das bei der Generation kennt, eher ruhig und zurückhaltend ist, aber doch irgendwie halt gibt, weil er Ruhe ausstrahlt. Die Schwester Sara, die zwar physisch anwesend ist, sich jedoch nicht öffnet. Der Freund, Paul, der Hannah mit ihrer Trauer und ihrer Panik alleine lässt. Immer wieder kommt beim Lesen die Wut hoch über dieses Unvermögen von Hannas Umfeld, für Sie da zu sein. Und gleichzeitig erkennt man in den Charakteren doch sehr gut die eigene Realität wieder.
Allein deshalb schon eine Leseempfehlung, weil das Buch sehr authentisch und real geschrieben ist.