Bis plötzlich nichts mehr geht
Das hat Hanna (36) gerade noch gefehlt. Nach einem psychogenen Anfall landet sie zuerst als Notfall im Krankenhaus und dann in ihrem ehemaligen Kinderzimmer in der Lüneburger Heimat. Im alten Zuhause bei Vater Wolfgang und Mutter Silvia wird Hanna mit einer ungeplanten Zwangsauszeit konfrontiert.
„Pause“ ist der Debütroman von Lena Kupke.
Erzählt wird die Geschichte in 24 Kapiteln in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Hanna. Diese Struktur ist einfach, aber sinnvoll.
Zwischenmenschliche Beziehungen stehen im Mittelpunkt der Geschichte, insbesondere innerfamiliäre Verbindungen. Dadurch bietet der Roman einige Anknüpfungspunkte und regt dazu an, die eigene Familiendynamik zu hinterfragen.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Überlegung, wann und unter welchen Voraussetzungen ein Neustart angebracht ist. Was muss passieren, um das Leben umzukrempeln und einiges zu verändern?
Die Figuren wirken glaubhaft und lebensnah. Protagonistin Hanna ist sympathisch und besitzt hohes Identifikationspotenzial. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich.
Auf den rund 300 Seiten ist der Roman keineswegs langatmig, obwohl die Handlung nicht besonders umfangreich ist. Der Mix aus humorvollen, melancholischen Momenten und schmerzhaften Szenen macht ihn emotional bewegend, ohne ins Kitschige oder Alberne abzudriften.
Der Schreibstil ist ungekünstelt, aber sehr anschaulich und eindrücklich. Die Dialoge klingen authentisch.
Das moderne, künstlerisch anmutende Covermotiv ist wunderbar unaufgeregt und passt thematisch hervorragend. Der prägnante Titel harmoniert damit gut.
Mein Fazit:
Mit ihrem Debüt gelingt es Lena Kupke, Humor und ernste Themen mit Unterhaltungswert und Tiefgang zu kombinieren. „Pause“ ist ein berührender und lesenswerter Roman, der darauf hoffen lässt, dass die Autorin nachlegen wird.
„Pause“ ist der Debütroman von Lena Kupke.
Erzählt wird die Geschichte in 24 Kapiteln in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Hanna. Diese Struktur ist einfach, aber sinnvoll.
Zwischenmenschliche Beziehungen stehen im Mittelpunkt der Geschichte, insbesondere innerfamiliäre Verbindungen. Dadurch bietet der Roman einige Anknüpfungspunkte und regt dazu an, die eigene Familiendynamik zu hinterfragen.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Überlegung, wann und unter welchen Voraussetzungen ein Neustart angebracht ist. Was muss passieren, um das Leben umzukrempeln und einiges zu verändern?
Die Figuren wirken glaubhaft und lebensnah. Protagonistin Hanna ist sympathisch und besitzt hohes Identifikationspotenzial. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich.
Auf den rund 300 Seiten ist der Roman keineswegs langatmig, obwohl die Handlung nicht besonders umfangreich ist. Der Mix aus humorvollen, melancholischen Momenten und schmerzhaften Szenen macht ihn emotional bewegend, ohne ins Kitschige oder Alberne abzudriften.
Der Schreibstil ist ungekünstelt, aber sehr anschaulich und eindrücklich. Die Dialoge klingen authentisch.
Das moderne, künstlerisch anmutende Covermotiv ist wunderbar unaufgeregt und passt thematisch hervorragend. Der prägnante Titel harmoniert damit gut.
Mein Fazit:
Mit ihrem Debüt gelingt es Lena Kupke, Humor und ernste Themen mit Unterhaltungswert und Tiefgang zu kombinieren. „Pause“ ist ein berührender und lesenswerter Roman, der darauf hoffen lässt, dass die Autorin nachlegen wird.