Ein Buch voller Tiefe

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flowerylinesoftravel Avatar

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"Pause" hat ein fantastisches Cover, das mich direkt neugierig machen konnte. Obwohl darauf nicht allzu viel zu erkennen ist, passt es in meinen Augen gut zur Geschichte und holt auch ein eher literarisches Publikum ab. Die Farbgebung ist sehr intensiv und dadurch ein direkter Blickfang. Ich finde es spannend, das wir hier nur eine einzelne Person auf dem Cover haben, die den Mond anzuschauen scheint, was auch eine gewisse Einsamkeit ausstrahlt.

Hanna war eine Protagonistin von der ich sehr gerne gelesen habe und die ich so oft gerne einfach in den Arm genommen hätte. Viele ihrer Eigenschaften habe ich in mir selbst wiedererkannt. Sie lernt hier viel über sich selbst und entwickelt sich auch weiter was ich sehr spannend fand.

Hannas Familie hat es mir nicht immer leicht gemacht. Ich fand es gerade zu Anfang sehr traurig zu sehen, wie sie untereinander miteinander umgegangen sind. Ich hätte mir hier einfach mehr Empathie gewünscht, aber man merkt auch dass die Autorin hier versucht hat zu zeigen, wie es ist wenn jeder mit sich selbst beschäftigt ist und niemand über seine Emotionen reden will. Trotzdem fand ich das auch hier eine gute Entwicklung stattgefunden hat.

Das Buch hatte zudem sehr viel Tiefe, sei es nun als es um mentale Krankheiten ging, um familiäre Beziehungen, um das Zurückkehren in die Heimat oder einfach um das Füreinander da sein von Menschen von denen man gedacht hat das sie für einen da sind, weil man selbst immer da war. All diese Themen wurden hier sehr gut aufgegriffen und waren gut ausgearbeitet, Es war spannend zu verfolgen welche Entwicklungen es hier gab und wie mit diesen unterschiedlichen Themen umgegangen wurde.

Der Schreibstil von Lena Kupke hat mich sehr beeindruckt, weil ich die Gefühle so intensiv gespürt habe. Es war toll dieses Buch zu lesen und dadurch auch noch einiges über mich zu lernen.