Ein Gefühlsmeer in einem Buch - mit ergreifenden Aufs und Abs

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amisoccassiopeia Avatar

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Hanna, die Protagonistin, nimmt uns mit in ihre (überraschend) aufregende Gefühlswelt und lässt uns ihre ganz persönlichen Höhen und Tiefen auf eine unmittelbar nahbare Weise miterleben. Nach einer Panikattacke zieht sie zurück in ihr Elternhaus und wird dort mit der Frage konfrontiert, was es eigentlich bedeutet, mit Mitte 30 noch nicht das vermeintlich „perfekte Leben“ gefunden zu haben.

In aller Kürze:
Dieses Buch hat mich schon beim ersten Reinlesen gepackt. Es ist kein klassischer Generationsroman, auch wenn es den Millennials von heute aus der Seele sprechen kann. Der Schreibstil ist wunderbar unaufgeregt und lebensnah, ohne jedoch gekünstelt zu wirken. Es fühlt sich beim Lesen an, als würde einem der Spiegel vorgehalten oder als würde man sich mit einer guten Freundin austauschen.

Die Geschichte hat mich sowohl inhaltlich als auch emotional total abgeholt – die Handlung ist spannend und berührend zugleich, ohne dabei in Kitsch abzudriften. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, hat die "Pause" noch nachgehallt. Eine perfekte Mischung, die ich an einem Nachmittag durchgelesen habe.

Fazit: Wer das Lebensgefühl einer ganzen Generation spüren möchte oder einen ehrlichen Familienroman sucht, ist hier bestens aufgehoben!