Eine Lebenskrise wird zur Zwangspause

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simm.city Avatar

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In dem Buch „Pause“ von Lena Kupke steht Hanna im Mittelpunkt. Nach einer heftigen Panikattacke zieht sie wieder bei ihren Eltern in Lüneburg ein. Eigentlich lebt sie in der Großstadt Berlin zusammen mit ihrem Freund. Aber schnell wird klar, dass diese Beziehung durch Hannas Fehlgeburt stark belastet ist und auch Paul Abstand benötigt. Letztendlich zerbricht diese Beziehung, weil sie dem Druck nicht standhält.
Lena Kupke hat einen Schreibstil, der mir sehr gefällt und der trotz der Traurigkeit, die sie erzählt, auch immer wieder lustig und humorvoll zu lesen ist. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings mehr Tiefgang gewünscht. Sie reißt viele Themen, wie Fehlgeburt, Rollenklischee, Panikattacke, Selbstfindung, Trauer, Tod, Verarbeitung, Trennung, Verliebtsein zwar an, aber leider ging mir das Ganze zu wenig in die Tiefe.
Auch das Ende des Buches ist sehr offen gestaltet. Letztendlich weiß man nicht, ob Hanna es schafft, ihre Lebenskrise zu überwinden Und was aus ihrer neuen Liebe Alexander wird.

Am Anfang des Buches und im Buch selbst gibt es allerdings einen wichtigen Satz:

Du weißt nicht,

wie stark du bist,

bis du stark sein musst.