Eine Pause ist manchmal hilfreich
Nach einer Panikattacke,am Ende vieler unbewältigter Probleme und einem harten Schicksalsschlag,zieht Hanna wieder bei ihren Eltern ein. In ihrem ehemaligen Kinderzimmer, welches ihr Vater zu einem Büro mit allen entsprechenden Utensilien umfunktioniert hat, verbringt sie die nächste Zeit.Sie ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, einmal mit jemand ein richtiges Gespräch führen zu können und dem, alles unter den Teppich zu kehren und zu schweigen, wie es in ihrer Familie immer üblich war.Ihre Eltern umsorgen sie machen ihr aber auch deutlich, dass sie sich nun wieder den alten Schemata unterordnen sollte, und so wächst ihre Unzufriedenheit von Tag zu Tag. Ihr Freund, der noch in Berlin lebt, ist keine Hilfe, die Beziehung zerbricht. Nach und nach erkennt sie, dass Hilfe von einer Seite kommt, mit der sie niemals gerechnet hätte, und so beginnt sich langsam die unfreiwillige Pause,zu einem besseren Leben zu verändern.
Ich habe das Buch als Hörbuch, welches von der Autorin selbst eingesprochen wurde, gehört. Zu Beginn hatte ich damit ziemliche Probleme, weil der Vortrag nicht dem einer ausgebildeten Sprecherin gleichkam. Mit der Zeit geriet das aber in den Hintergrund und ich konnte mich voll auf diese Geschichte einlassen. Sie enthält eine ausgewogene Mischung zwischen Leichtigkeit, Humor, aber auch vielen ernsten Themen. Hannas Familie erscheint mir gut dargestellt und ich glaube,dass sie beispielhaft für viele Familien ist und an manchen Stellen einen gewissen Wiedererkennungswert hatte.
Ein kleiner Kritikpunkt ist ,dass Hannas traumatisches Erlebnis nicht präzise benannt wurde,obwohl man es sich aus den Andeutungen vorstellen konnte,vielleicht war das von der Autorin aber so gewollt.
Mich läßt der lebenskluge Roman überwiegend zufrieden zurück,ich werde sicher noch etwas darüber nachdenken.
Ich habe das Buch als Hörbuch, welches von der Autorin selbst eingesprochen wurde, gehört. Zu Beginn hatte ich damit ziemliche Probleme, weil der Vortrag nicht dem einer ausgebildeten Sprecherin gleichkam. Mit der Zeit geriet das aber in den Hintergrund und ich konnte mich voll auf diese Geschichte einlassen. Sie enthält eine ausgewogene Mischung zwischen Leichtigkeit, Humor, aber auch vielen ernsten Themen. Hannas Familie erscheint mir gut dargestellt und ich glaube,dass sie beispielhaft für viele Familien ist und an manchen Stellen einen gewissen Wiedererkennungswert hatte.
Ein kleiner Kritikpunkt ist ,dass Hannas traumatisches Erlebnis nicht präzise benannt wurde,obwohl man es sich aus den Andeutungen vorstellen konnte,vielleicht war das von der Autorin aber so gewollt.
Mich läßt der lebenskluge Roman überwiegend zufrieden zurück,ich werde sicher noch etwas darüber nachdenken.