Entwaffnend mit offenem Herzen
In PAUSE thematisiert Lena Kupke einen einschneidenden Schicksalsschlag ihrer Protagonistin Hanna, dessen Tragweite sich nach und nach offenbart, sowie die Hürden familiärer und Paarbeziehungen und den anstrengenden Weg hin zur Hilfe und Heilung – sowohl im privaten Umfeld, als auch und insbesondere in unserem Gesundheitssystem.
Es gab in dem Roman zwei, drei Stellen und Handlungen, die ich als unglaubwürdig empfunden habe, und die mich leider aus dem Gefühl gerissen haben. Speziell die kurze Szene in dem Cafe mit der Bedienung und einem Bekannten aus Hannas Vergangenheit fand ich geradezu grotesk lächerlich und völlig überzogen. Doch diese kleine Notiz schmälert auf keinen Fall meine grundsätzliche Begeisterung. PAUSE ist ein wirklich feinfühliger, offenherziger, ehrlicher und auch witziger und manchmal poetischer Roman, der einen an den besten Stellen geradezu verständnisvoll in den Arm nimmt und einem das eigene Menschsein mit dem eigenen Rucksack an Macken, Wunden und Narben leichter macht.
Die Covergestaltung mit dem Bild von Gesine Rommerskirchen mag ich wirklich sehr und sie passt außerordentlich gut zu diesem Roman über Heilung und Selbstfindung.
Definitiv eine lohnenswerte Lektüre mit einem entwaffnend offenem Herzen und einem guten Blick für feine Details.
Es gab in dem Roman zwei, drei Stellen und Handlungen, die ich als unglaubwürdig empfunden habe, und die mich leider aus dem Gefühl gerissen haben. Speziell die kurze Szene in dem Cafe mit der Bedienung und einem Bekannten aus Hannas Vergangenheit fand ich geradezu grotesk lächerlich und völlig überzogen. Doch diese kleine Notiz schmälert auf keinen Fall meine grundsätzliche Begeisterung. PAUSE ist ein wirklich feinfühliger, offenherziger, ehrlicher und auch witziger und manchmal poetischer Roman, der einen an den besten Stellen geradezu verständnisvoll in den Arm nimmt und einem das eigene Menschsein mit dem eigenen Rucksack an Macken, Wunden und Narben leichter macht.
Die Covergestaltung mit dem Bild von Gesine Rommerskirchen mag ich wirklich sehr und sie passt außerordentlich gut zu diesem Roman über Heilung und Selbstfindung.
Definitiv eine lohnenswerte Lektüre mit einem entwaffnend offenem Herzen und einem guten Blick für feine Details.