Ernstes Thema
Das Cover passt zum Inhalt des Buches und gefällt mir sehr gut. Von Lena Kupke hatte ich bislang noch nichts gehört. Der Roman spricht ein ernstes Thema an, das gern mal belächelt und nicht immer ernst genommen wird. Panikattacken. Wie kommt denn so etwas? Mal richtig ausschlafen, dann wird das schon wieder! Dabei ist es durchaus ernst und erfordert professionelle Hilfe traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Allein, ohne jegliche Unterstützung, kommt man wahrscheinlich nicht aus diesem Kreislauf heraus. Und wie hier, im vorliegenden Buch, wird ersichtlich, dass sich selbst Freunde und Familie nicht dieses Problems annehmen können. Überfordert mit der Situation und aus Rücksicht auf den nahen Menschen, versucht man eher auszuweichen. Um die Person zu schützen. Bloß nicht alles wieder aufwühlen! Die Protagonistin des Buches landet in der Notaufnahme, ihr Freund hat keine Zeit und Lust sie abzuholen, bleiben will sie auch nicht. Also kommen ihre Eltern. Doch in der Familie spricht man nicht über Sorgen und Probleme. Und selbst möchte man auch niemandem zur Last fallen. Und schweigt, bis nichts mehr geht. Oder man explodiert.
Das Thema ist gut umgesetzt worden und ich hoffe, dass es betroffenen Personen eine Hilfe sein kann oder auch Angehörigen dabei hilft, eine andere Sichtweise auf ihnen nahe stehende, betroffene Menschen zu erlangen.
Das Thema ist gut umgesetzt worden und ich hoffe, dass es betroffenen Personen eine Hilfe sein kann oder auch Angehörigen dabei hilft, eine andere Sichtweise auf ihnen nahe stehende, betroffene Menschen zu erlangen.