Hinfallen und Aufstehen
Lena Kupke erzählt in ihrem wunderbaren Debütroman Hannas Geschichte. Hanna, 36 Jahre alt, bricht mitten im Berufsalltag zusammen und landet im Krankenhaus. Niemand hat Zeit, sie abzuholen, bis sie am Ende ihre Eltern bittet. Hanna muss feststellen, dass es doch noch schlimmer kommen kann.
Das Trauma, das zu Hannas Überforderung geführt hat, wird nicht explizit benannt. Zwischen den Zeilen ahnt die Leserin, worum es geht und wie lange Hanna darunter leidet, ohne mit jemandem wirklich darüber sprechen zu können. Sprachlosigkeit herrscht vor allem in der Familie, aber auch in ihrer Beziehung. Hier werden, wie es der Klappentext sagt, die Probleme unter den Teppich gekehrt und die Fassade um jeden Preis aufrecht erhalten. Und auch hier ist vieles zwischen den Zeilen zu finden.
Hannas Zusammenbruch, die bitteren Erfahrungen, die sich anschließend machen muss, ihre Gefühle, ihre Verzweiflung und ihr Aufbäumen sind sehr gut beschrieben. Ich habe mit Hanna mitgefühlt und mitgelitten, wobei Lachen und Weinen dicht beieinander liegen.
Es steckt viel drin in diesem Roman: die ständige Überforderung im hippen Berlin, in dem nichts verpasst werden darf, das Funktionieren-Müssen als Freiberuflerin, die Aufträge braucht, das Allein-Gelassen-Sein mit Problemen, die nicht allein bewältigt werden können, kurz: die Angst, nicht zu genügen und sich deshalb keine Pausen erlauben zu dürfen.
Das Cover ist perfekt gestaltet, ich mag es in seiner Farbigkeit und der Haptik sehr. Normalerweise mag ich Aufkleber auf dem Cover nicht, hier jedoch bringt es Caroline Wahl in einem Satz auf den Punkt: „Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.“
Dem ist nur noch hinzuzufügen: eine unbedingte Leseempfehlung
Das Trauma, das zu Hannas Überforderung geführt hat, wird nicht explizit benannt. Zwischen den Zeilen ahnt die Leserin, worum es geht und wie lange Hanna darunter leidet, ohne mit jemandem wirklich darüber sprechen zu können. Sprachlosigkeit herrscht vor allem in der Familie, aber auch in ihrer Beziehung. Hier werden, wie es der Klappentext sagt, die Probleme unter den Teppich gekehrt und die Fassade um jeden Preis aufrecht erhalten. Und auch hier ist vieles zwischen den Zeilen zu finden.
Hannas Zusammenbruch, die bitteren Erfahrungen, die sich anschließend machen muss, ihre Gefühle, ihre Verzweiflung und ihr Aufbäumen sind sehr gut beschrieben. Ich habe mit Hanna mitgefühlt und mitgelitten, wobei Lachen und Weinen dicht beieinander liegen.
Es steckt viel drin in diesem Roman: die ständige Überforderung im hippen Berlin, in dem nichts verpasst werden darf, das Funktionieren-Müssen als Freiberuflerin, die Aufträge braucht, das Allein-Gelassen-Sein mit Problemen, die nicht allein bewältigt werden können, kurz: die Angst, nicht zu genügen und sich deshalb keine Pausen erlauben zu dürfen.
Das Cover ist perfekt gestaltet, ich mag es in seiner Farbigkeit und der Haptik sehr. Normalerweise mag ich Aufkleber auf dem Cover nicht, hier jedoch bringt es Caroline Wahl in einem Satz auf den Punkt: „Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.“
Dem ist nur noch hinzuzufügen: eine unbedingte Leseempfehlung