Konnte mich leider nicht überzeugen

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ninaveronika Avatar

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„Pause“ von Lena Kupke, erschienen im dtv Verlag, erzählt die Geschichte einer Protagonistin, die aufgrund von Panikattacken und mentalen Problemen vorübergehend zurück zu ihren Eltern zieht. Hier wird sie mit der Beziehung zu ihrer Familie, inneren Konflikten und den angsterfüllten Blick in die Zukunft konfrontiert.
Tatsächlich waren meine Erwartungen an „Pause“ aufgrund de vielen positiven Rezensionen relativ hoch. Ich habe mit einer Geschichte über Selbstfindung und psychische Gesundheit gerechnet, habe aber leider eher einen sehr chaotischen Einblick in ein Familienleben bekommen, den ich überhaupt nicht greifen konnte. Obwohl ich viele Ansätze gut beschrieben fand, konnte ich insgesamt keinen Zugang zum Buch finden und fand viele Gespräche sehr sehr ermüdend. Es blieben auch häufig einfach nur Ansätze, denn mir hat bei vielen Themen wie zb den Panikattacken der Prota die Tiefe gefehlt. Es wurde nur oberflächlich behandelt ohne eine gewisse Einordnung.
Mit der Prota konnte ich mich zusätzlich auch irgendwie gar nicht identifizieren, obwohl viel der geschilderten Probleme ja absolut nachvollziehbar waren. Trotzdem blieb sie mir irgendwie fern und teils auch leider unsympathisch (aber auf keine gute Art und Weise).
Oft fand ich die Gespräche auch sehr hektisch und anstrengend zu lesen, was mich irgendwann schon echt genervt hat. Ich denke, aber das Buch kann für andere Leute durchaus gut funktionieren. Ich persönlich habe einfach keinen Zugang gefunden und würde „Pause“ deswegen eher nicht weiterempfehlen.