Solide, aber kein Meisterwerk
Ich konnte „Pause“ und die Protagonistin Hanna an ganz vielen Stellen nachempfinden. In der Familie bleiben viele Dinge unausgesprochen, Probleme werden überspielt und überlängere, fast alle Personen kreisen nur um sich, Hanna möchte niemanden belasten und geht mit ihrer Trauer alleine um, was natürlich schief geht. Am Tiefpunkt ihres Lebens ist niemand für sie da, weder ihre Eltern, noch ihre Schwester, ihr Partner, ihre vermeintliche beste Freundin oder ihre Arbeitskollegin. Ein Buch, das aufzeigt, dass es noch ein weiter Weg ist, bis psychische Leiden in unserer Gesellschaft als anerkannte Krankheit gelten.
Inhaltlich wirklich ein super Buch, das mich aber leider sprachlich an vielen Stellen nicht abgeholt hat. Der Sprachstil ist sehr einfach, es gibt viele inhaltliche Sprünge, die für mich nicht ganz passend erscheinen. Ich kann den Hype leider nicht ganz nachvollziehen. Für mich ein solides Buch mit wichtiger Thematik, aber leider kein sprachliches Meisterwerk
Inhaltlich wirklich ein super Buch, das mich aber leider sprachlich an vielen Stellen nicht abgeholt hat. Der Sprachstil ist sehr einfach, es gibt viele inhaltliche Sprünge, die für mich nicht ganz passend erscheinen. Ich kann den Hype leider nicht ganz nachvollziehen. Für mich ein solides Buch mit wichtiger Thematik, aber leider kein sprachliches Meisterwerk