Toll geschrieben
Lena Kupke erzählt die Geschichte von Hanna, die nach einem einschneidenden Erlebnis mit 36 Jahren wieder bei ihren Eltern einzieht. Dabei zeigt die Autorin schonungslos und sehr direkt, wie es sich anfühlt, wenn das Leben einen zu einer Zwangspause zwingt und wie schwer es sein kann, sich einzugestehen, dass man nicht mehr kann. Besonders stark habe ich die Fähigkeit der Autorin empfunden, Alltagsbeobachtungen mit emotionaler Tiefe zu verweben, weshalb mir der Schreibstil sehr gut gefällt. Sie schreibt mit einer Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit, die selten gelingt. Die Protagonistin Hanna ist keine Heldin, sondern eine glaubwürdige Frau, die strauchelt und langsam erst wieder zu sich selbst findet.
Das Buch eignet sich für alle, die emotionale und lebensnahe Romane mögen. Für mich ist der Roman definitiv ein Lesehighlight in diesem Jahr und ich hoffe auf weitere so tolle Bücher der Autorin.
Das Buch eignet sich für alle, die emotionale und lebensnahe Romane mögen. Für mich ist der Roman definitiv ein Lesehighlight in diesem Jahr und ich hoffe auf weitere so tolle Bücher der Autorin.