Was für eine unsympathische Protagonistin
Ich hatte mir Pause von Lena Kupke gewünscht. Nach der Leseprobe fand ich das Buch immer noch sehr interessant, so dass ich mich über das Hörbuch gefreut habe.
Lena Kupke liest es selbst und das macht sie richtig gut. Allerdings machte es mir die Protagonistin nicht sympathischer. Hanna ist 36 Jahre alt, lebt normalerweise in Berlin, hält sich mit schreiben über Wasser, hat Paul, ihren Freund und wohl zum wiederholten Mal eine Fehlgeburt.
Ich kenne einige Frauen, die auch Mitte 30 sind, aber keine benimmt sich so daneben, wie Hanna. Zuerst einmal kenne ich diesen affektierten Jargon und dieses Denglisch überhaupt nicht von den Frauen, die mir gut bekannt sind. Allerdings gehen auch alle arbeiten und haben keine Zeit für irgendwelche Oberflächlichkeiten. Sie übernehmen Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen.
Nicht so Hanna. Sicher, sie hat mit dem Verlust der Schwangerschaften tatsächlich ein Trauma zu bewältigen, aber doch nicht ständig, in dem sie ihre Umwelt anmacht, Geschirr an die Wand teppert und stets und ständig erwartet, jeder müsse sich mit ihr beschäftigen. Das hat mich sehr genervt und auch die Freundin bei den Eltern, die sie bereits bei der ersten Begegnung Love nennt. Was ist das denn für ein Quark? Wer redet denn so miteinander? Ich konnte das nicht nachvollziehen.
Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gehört, denn das Vorlesen mochte ich und über Hanna konnte ich mich richtig schön ärgern. Das war sicher nicht der Sinn der Sache, reichte aber, um das Buch nicht abzuwählen.
Lena Kupke liest es selbst und das macht sie richtig gut. Allerdings machte es mir die Protagonistin nicht sympathischer. Hanna ist 36 Jahre alt, lebt normalerweise in Berlin, hält sich mit schreiben über Wasser, hat Paul, ihren Freund und wohl zum wiederholten Mal eine Fehlgeburt.
Ich kenne einige Frauen, die auch Mitte 30 sind, aber keine benimmt sich so daneben, wie Hanna. Zuerst einmal kenne ich diesen affektierten Jargon und dieses Denglisch überhaupt nicht von den Frauen, die mir gut bekannt sind. Allerdings gehen auch alle arbeiten und haben keine Zeit für irgendwelche Oberflächlichkeiten. Sie übernehmen Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen.
Nicht so Hanna. Sicher, sie hat mit dem Verlust der Schwangerschaften tatsächlich ein Trauma zu bewältigen, aber doch nicht ständig, in dem sie ihre Umwelt anmacht, Geschirr an die Wand teppert und stets und ständig erwartet, jeder müsse sich mit ihr beschäftigen. Das hat mich sehr genervt und auch die Freundin bei den Eltern, die sie bereits bei der ersten Begegnung Love nennt. Was ist das denn für ein Quark? Wer redet denn so miteinander? Ich konnte das nicht nachvollziehen.
Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gehört, denn das Vorlesen mochte ich und über Hanna konnte ich mich richtig schön ärgern. Das war sicher nicht der Sinn der Sache, reichte aber, um das Buch nicht abzuwählen.