Wenn das Leben kurz pausieren muss
Das Buch ist emotional, gespickt mit „schweren“ Themen und ganz viel Momenten, die mich wütend gemacht haben. Trotzdem ist es auch humorvoll und es gibt einem Hoffnung - einfach eine tolle Mischung.
Hanna ist 36, als ein medizinischer Zwischenfall sie ins Krankenhaus bringt. Ihr Freund holt sie nicht ab, weshalb sie wieder bei ihren Eltern landet. Aus einer geplanten Übernachtung werden zwei, dann drei und schließlich ist das Ende ihrer Rückkehr nach Berlin offen. Kein Wunder, denn Hanna braucht mal Pause. Pause vom Alltag. Pause vom Leben. Und vor allem Pause von den beschissenen Ungerechtigkeiten, die ihr in letzter Zeit passiert sind.
Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Humor, Emotionalität und einer verrückten Familie.
Und letztere hat mich so so oft wütend gemacht. Irgendwie sind alle schrecklich süß miteinander umgangen, aber irgendwie auch absolut kalt. Gespräche werden hier wenig geführt, vor allem, wenn es um gefühlvolle, wichtige Themen geht. Alles was über Smalltalk hinausgeht, wird totgeschwiegen.
Und so erfahren wir aus Hannas Perspektive auch nie deutlich ausgesprochen, was eigentlich in ihren Leben so los war. Was sie so vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Da hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht.
Die Charaktere fand ich größtenteils schwierig. Allen voran Paul. Aber auch Hannas Mutter wollte ich oft schütteln und auf das Leid ihrer Tochter aufmerksam machen. Andererseits hat die Frau es scheinbar einfach nicht gelernt und kann aus ihrer Haut und ihren Routinen nicht heraus.
Grandios fand ich sowohl den Vater, als auch die Nachbarin. Und Alexander natürlich - der Rennradfahrer!
Wichtig zu wissen: es gibt viele sensible Themen, darauf muss man als Leser vorbereitet sein.
Das Buch habe ich innerhalb eines Tages verschlungen und bin mir sicher, dass es in mir noch eine Weile nachwirken wird. Ganz tolles Debüt der Autorin und ein Roman, den ich gerne empfehle.
Hanna ist 36, als ein medizinischer Zwischenfall sie ins Krankenhaus bringt. Ihr Freund holt sie nicht ab, weshalb sie wieder bei ihren Eltern landet. Aus einer geplanten Übernachtung werden zwei, dann drei und schließlich ist das Ende ihrer Rückkehr nach Berlin offen. Kein Wunder, denn Hanna braucht mal Pause. Pause vom Alltag. Pause vom Leben. Und vor allem Pause von den beschissenen Ungerechtigkeiten, die ihr in letzter Zeit passiert sind.
Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Humor, Emotionalität und einer verrückten Familie.
Und letztere hat mich so so oft wütend gemacht. Irgendwie sind alle schrecklich süß miteinander umgangen, aber irgendwie auch absolut kalt. Gespräche werden hier wenig geführt, vor allem, wenn es um gefühlvolle, wichtige Themen geht. Alles was über Smalltalk hinausgeht, wird totgeschwiegen.
Und so erfahren wir aus Hannas Perspektive auch nie deutlich ausgesprochen, was eigentlich in ihren Leben so los war. Was sie so vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Da hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht.
Die Charaktere fand ich größtenteils schwierig. Allen voran Paul. Aber auch Hannas Mutter wollte ich oft schütteln und auf das Leid ihrer Tochter aufmerksam machen. Andererseits hat die Frau es scheinbar einfach nicht gelernt und kann aus ihrer Haut und ihren Routinen nicht heraus.
Grandios fand ich sowohl den Vater, als auch die Nachbarin. Und Alexander natürlich - der Rennradfahrer!
Wichtig zu wissen: es gibt viele sensible Themen, darauf muss man als Leser vorbereitet sein.
Das Buch habe ich innerhalb eines Tages verschlungen und bin mir sicher, dass es in mir noch eine Weile nachwirken wird. Ganz tolles Debüt der Autorin und ein Roman, den ich gerne empfehle.