Zusammenbrechen, Innehalten und wieder Aufstehen
Pause ist ein ehrliches, warmes und stellenweise überraschend lustiges Buch über einen Moment im Leben, in dem einfach nichts mehr geht.
Im Mittelpunkt steht Hanna, 36, die nach einem Zusammenbruch zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg zieht. Nicht freiwillig, nicht geplant und ganz sicher nicht begeistert. Plötzlich liegt sie wieder in ihrem alten Kinderzimmer, das inzwischen eher Büro als Rückzugsort ist, und muss sich mit ihrer Familie, ihrer Vergangenheit und sich selbst auseinandersetzen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch schwere Themen behandelt, ohne dabei dauerhaft schwer zu sein. Es geht um Überforderung, alte Wunden, Familie, Schicksalsschläge und darum, Hilfe überhaupt erst annehmen zu können. Gleichzeitig gibt es immer wieder trockenen Humor und sehr echte, unangenehm-witzige Alltagssituationen.
Hanna wirkt nicht perfekt, sondern oft erschöpft, überfordert und manchmal auch trotzig. Genau dadurch fühlt sie sich sehr nahbar an.
Der Schreibstil ist leicht, direkt und emotional, ohne kitschig zu werden. Man kommt schnell in die Geschichte rein und bleibt nah an Hanna dran.
Insgesamt ein berührendes Buch über Zusammenbrechen, Innehalten und langsam wieder Aufstehen.
Im Mittelpunkt steht Hanna, 36, die nach einem Zusammenbruch zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg zieht. Nicht freiwillig, nicht geplant und ganz sicher nicht begeistert. Plötzlich liegt sie wieder in ihrem alten Kinderzimmer, das inzwischen eher Büro als Rückzugsort ist, und muss sich mit ihrer Familie, ihrer Vergangenheit und sich selbst auseinandersetzen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch schwere Themen behandelt, ohne dabei dauerhaft schwer zu sein. Es geht um Überforderung, alte Wunden, Familie, Schicksalsschläge und darum, Hilfe überhaupt erst annehmen zu können. Gleichzeitig gibt es immer wieder trockenen Humor und sehr echte, unangenehm-witzige Alltagssituationen.
Hanna wirkt nicht perfekt, sondern oft erschöpft, überfordert und manchmal auch trotzig. Genau dadurch fühlt sie sich sehr nahbar an.
Der Schreibstil ist leicht, direkt und emotional, ohne kitschig zu werden. Man kommt schnell in die Geschichte rein und bleibt nah an Hanna dran.
Insgesamt ein berührendes Buch über Zusammenbrechen, Innehalten und langsam wieder Aufstehen.