Zwangspause im Elternhaus
Die 36jährige Hanna ist Illustratorin und lebt zusammen mit ihrem Freund in Berlin. Nach einer Panikattacke während eines Geschäftstermins erwacht sie im Krankenhaus – Burn-out diagnostizieren die Ärzte. Da in ihrem Freundeskreis niemand sich die Zeit nehmen will sie abzuholen, holen sie ihre Eltern ab und nehmen sie mit in die Heimat nach Lüneburg. Plötzlich lebt sie wieder in ihrem alten Kinderzimmer, das jetzt Vaters Büro ist, und wird von der Mutter umsorgt. Doch anstatt den Aufenthalt dort zu genießen und sich zu erholen, ärgert sich Hanna über die Fürsorge ihrer Eltern, nimmt Anstoß an deren Schweigsamkeit und fühlt sich von ihrer Familie nicht ernst genommen, da keiner sie auf ein schon länger zurückliegendes traumatisches Erlebnis anspricht …
Lena Kupke, geb. 1986 in Aachen, ist eine deutsche Autorin, Schauspielerin und Stand-up-Comedian. Sie studierte an der Universität Bonn Anglistik und Geschichte und erwarb den Bachelor-Abschluss. „Pause“ (2026 – dtv Verlagsgesellschaft) ist ihr Debütroman.
Der Schreibstil der Autorin ist klar und gut lesbar. Sie lässt Hanna in Ich-Perspektive erzählen, wodurch wir ihre schwankende Gefühlswelt unmittelbar und beinahe autobiografisch miterleben können. Ihr wankelmütiger Charakter, ihre innere Zerrissenheit und ihr Verhalten allgemein empfand ich jedoch für eine 36jährige Frau äußerst seltsam, solche Gemütsschwankungen sind meiner Erfahrung nach bei Jugendlichen zu finden. Während langer Strecken des Romans meinte ich über eine 19Jährige zu lesen - die oft witzig gemeinten Beschreibungen kamen aus diesem Grund bei mir nicht an. Insgesamt fand ich die Geschichte ziemlich konstruiert und in die Länge gezogen, das Thema Depression bzw. Burn-out wird kaum erwähnt und Hannas „traumatisches Erlebnis“ hat wohl beinahe jede 2. Frau irgendwann schon erlebt. Erst am Ende des Buches zeichnet sich für Hanna eine mögliche gute Perspektive für die Zukunft ab, falls sie überhaupt in der Lage ist, diese Gelegenheit zu ergreifen.
Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die jedoch mehr die jüngere Generation ansprechen dürfte - für mich war’s kein besonderes Leseerlebnis!
Lena Kupke, geb. 1986 in Aachen, ist eine deutsche Autorin, Schauspielerin und Stand-up-Comedian. Sie studierte an der Universität Bonn Anglistik und Geschichte und erwarb den Bachelor-Abschluss. „Pause“ (2026 – dtv Verlagsgesellschaft) ist ihr Debütroman.
Der Schreibstil der Autorin ist klar und gut lesbar. Sie lässt Hanna in Ich-Perspektive erzählen, wodurch wir ihre schwankende Gefühlswelt unmittelbar und beinahe autobiografisch miterleben können. Ihr wankelmütiger Charakter, ihre innere Zerrissenheit und ihr Verhalten allgemein empfand ich jedoch für eine 36jährige Frau äußerst seltsam, solche Gemütsschwankungen sind meiner Erfahrung nach bei Jugendlichen zu finden. Während langer Strecken des Romans meinte ich über eine 19Jährige zu lesen - die oft witzig gemeinten Beschreibungen kamen aus diesem Grund bei mir nicht an. Insgesamt fand ich die Geschichte ziemlich konstruiert und in die Länge gezogen, das Thema Depression bzw. Burn-out wird kaum erwähnt und Hannas „traumatisches Erlebnis“ hat wohl beinahe jede 2. Frau irgendwann schon erlebt. Erst am Ende des Buches zeichnet sich für Hanna eine mögliche gute Perspektive für die Zukunft ab, falls sie überhaupt in der Lage ist, diese Gelegenheit zu ergreifen.
Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die jedoch mehr die jüngere Generation ansprechen dürfte - für mich war’s kein besonderes Leseerlebnis!