Zwischen Schweigen und Neuanfang

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nähpummelchen Avatar

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Ich habe es geliebt, dieses Buch zu lesen.
Es beginnt mit einem Knall. Bäm. Krankenhaus. Ein junger Mensch, der irgendwie nicht mehr funktioniert und aber auch gar nicht so richtig weiß, wieso. Was muss diesem Menschen passiert sein, dass der Körper so sehr den Notknopf drückt?
Hanna sucht bei ihren Eltern Zeit für die Pause, die ihr Körper ihr auferlegt. Und wieder auf unbestimmte Zeit zurück zu den Eltern zu ziehen, bedeutet für die Familienmitglieder unterschiedliche Veränderungen. Während es für den Vater scheint, als sei trotzdem alles wie immer, schwankt ihre Mutter zwischen Belastung mit der zusätzlichen Mitbewohnerin und tiefster mütterlicher Zuneigung, die alles tragen kann.
Schnell wird deutlich, dass es in der Familie unausgesprochene Themen gibt, die Aufarbeitung benötigen. Interessanterweise bleibt bis zuletzt im vagen, was Hanna zugestoßen ist, das sie so sehr belastet und was auch ihre Familie lieber unangesprochen lässt. Es war sehr erwärmend zu lesen, wie sich die Familie dann aber doch füreinander öffnet und einfach mit so viel Liebe da ist.