Zwischen Blutfehde, Bikerclub und verbotener Anziehung

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desideria1980 Avatar

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Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber die Mischung aus Vampiren, Bikerclub und verbotener Verbindung hat mich neugierig gemacht. Der Einstieg fiel mir leicht, die Geschichte ließ sich gut lesen, und die Idee mit der Fehde zwischen Vampiren und Bikern fand ich von Anfang an spannend.

Die beiden Hauptfiguren stehen im Mittelpunkt und haben eine besondere Dynamik – es knistert, aber nicht zu kitschig. Man spürt, dass da mehr zwischen ihnen ist, auch wenn es lange Zeit von Zweifeln, Vorurteilen und gegenseitigem Misstrauen überschattet wird. Gerade dieses ständige Hin und Her wurde mir persönlich irgendwann ein bisschen zu viel – es hätte ruhig etwas mehr Entwicklung und weniger Wiederholung sein dürfen.

Was mich beim Lesen etwas aus dem Fluss gebracht hat, waren die vielen Nebenfiguren, die anscheinend aus anderen Büchern der Autorin stammen. Ich hatte manchmal das Gefühl, nicht alles einordnen zu können, weil mir das Vorwissen fehlt. Trotzdem hat mich die Grundidee überzeugt, und ich fand es gut, dass es nicht völlig vorhersehbar ablief.

Die letzten Kapitel haben mir besonders gefallen – da wird es nochmal spannender, und es fühlt sich an, als würde die Geschichte erst richtig losgehen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde, aber neugierig bin ich auf jeden Fall.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Genremix mit viel Potenzial, kleinen Schwächen und einem vielversprechenden Ende. Für alle, die gern Urban Fantasy mit düsterer Note und Romance-Anteil lesen.