Interessant, aber leider nicht meins
Ich lese sehr gern Thriller und Dark Romance – am liebsten mit psychologischer Tiefe, klarer Spannung und einem Twist, der am Ende schlüssig ineinandergreift. „Pen Pal“ hat mich vor allem durch die besondere Erzählform neugierig gemacht: eine Geschichte, die sich über Briefe entwickelt, geheimnisvoll, emotional und intensiv.
Der Einstieg ist atmosphärisch und trägt eine gewisse Schwere in sich. Die Briefe zwischen der Protagonistin und Dante erzeugen eine dichte, fast schon klaustrophobische Stimmung. Man spürt die innere Zerrissenheit der Hauptfigur deutlich, ebenso ihre Trauer und Orientierungslosigkeit. Sprachlich ist das stellenweise sehr eindringlich und poetisch.
Im Verlauf der Geschichte verschiebt sich der Fokus jedoch immer stärker ins Psychologische und Symbolische. Realität und Wahrnehmung beginnen zu verschwimmen, was sicherlich beabsichtigt ist und zur Grundidee des Romans passt. Für mich persönlich wurde es hier allerdings etwas zu abstrakt. Ich mag es, wenn ein Twist überraschend ist, aber am Ende klar und logisch greifbar bleibt. In „Pen Pal“ bleibt vieles bewusst ambivalent, was dem Roman eine besondere Note verleiht, mich emotional jedoch etwas auf Distanz gehalten hat.
Wer Dark Romance mit starkem psychologischen Einschlag und einer eher metaphorischen Ebene schätzt, wird hier vermutlich genau das finden, was den Reiz des Buches ausmacht. Für Leserinnen und Leser, die – wie ich – eher die klar strukturierte Spannung eines Thrillers bevorzugen, ist es sicherlich eine ungewohnte, aber interessante Leseerfahrung.
Der Einstieg ist atmosphärisch und trägt eine gewisse Schwere in sich. Die Briefe zwischen der Protagonistin und Dante erzeugen eine dichte, fast schon klaustrophobische Stimmung. Man spürt die innere Zerrissenheit der Hauptfigur deutlich, ebenso ihre Trauer und Orientierungslosigkeit. Sprachlich ist das stellenweise sehr eindringlich und poetisch.
Im Verlauf der Geschichte verschiebt sich der Fokus jedoch immer stärker ins Psychologische und Symbolische. Realität und Wahrnehmung beginnen zu verschwimmen, was sicherlich beabsichtigt ist und zur Grundidee des Romans passt. Für mich persönlich wurde es hier allerdings etwas zu abstrakt. Ich mag es, wenn ein Twist überraschend ist, aber am Ende klar und logisch greifbar bleibt. In „Pen Pal“ bleibt vieles bewusst ambivalent, was dem Roman eine besondere Note verleiht, mich emotional jedoch etwas auf Distanz gehalten hat.
Wer Dark Romance mit starkem psychologischen Einschlag und einer eher metaphorischen Ebene schätzt, wird hier vermutlich genau das finden, was den Reiz des Buches ausmacht. Für Leserinnen und Leser, die – wie ich – eher die klar strukturierte Spannung eines Thrillers bevorzugen, ist es sicherlich eine ungewohnte, aber interessante Leseerfahrung.