Aufklärung ohne Scham – direkt, witzig und wichtig
Penis! Wissen für unter der Gürtellinie ist ein Aufklärungsbuch, das offen, direkt und überraschend unbefangen über Themen spricht, die sonst oft mit Peinlichkeit oder Unsicherheit behaftet sind. Schon das Cover fällt auf: schlicht, humorvoll und offen gestaltet – für Erwachsene ansprechend, für Kinder und Jugendliche aber möglicherweise grenzwertig peinlich. Genau deshalb lohnt sich ein bewusster Blick ins Buch, bevor man es weitergibt. Die Altersempfehlung ab etwa 11 Jahren erscheint insgesamt passend, hängt aber – wie bei guter Aufklärung immer – stark vom einzelnen Kind ab.
Inhaltlich überzeugt das Buch durch Klarheit und Struktur. Kurze Kapitel, viele unterstützende Illustrationen und übersichtliche Good-to-know-Kästchen machen das Lesen leicht zugänglich. Statt trockener Biologie wird hier verständlich und respektvoll über Körper, Gefühle, Unsicherheiten und Fragen rund um Sexualität gesprochen. Themen wie Erektionen, Selbstbefriedigung, Vergleiche oder Scham werden sachlich und ohne Albernheit behandelt – genau das macht das Buch so stark.
Besonders positiv ist, dass Vielfalt betont wird:
unterschiedliche Körper, Formen, Größen und Funktionen werden normalisiert, Druck und Idealisierungen bewusst aufgebrochen. Auch Aspekte wie Konsens, Selbstbestimmung und Gewaltprävention finden Platz und machen das Buch zu mehr als einem reinen Anatomie-Sachbuch. Aus einer queerfeministischen Perspektive überzeugt vor allem der zugängliche Ton, der junge Menschen ernst nimmt und ihnen einen selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper zutraut.
Die Illustrationen sind bunt, respektvoll und unterstützen den Text, ohne ihn zu überladen. Insgesamt liest sich das Buch leicht, interessiert und neugierig machend – definitiv keine Lektüre, die nach kurzer Zeit in der Ecke verschwindet. Vielmehr ist es ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen wird, um nachzulesen, zu verstehen oder sich rückzuversichern.
Fazit:
Penis! ist ein mutiges, modernes und wichtiges Aufklärungsbuch, das Wissen enttabuisiert und Scham abbaut. Mit noch stärkerer Inklusion und einer klareren Auseinandersetzung mit Geschlechternormen könnte es sein emanzipatorisches Potenzial weiter ausbauen – im Vergleich zu klassischen Aufklärungsbüchern ist es jedoch bereits ein großer, sehr gelungener Schritt nach vorne. Ein Buch, das in Schulen ebenso seinen Platz haben sollte wie in Jugendzimmern.
Inhaltlich überzeugt das Buch durch Klarheit und Struktur. Kurze Kapitel, viele unterstützende Illustrationen und übersichtliche Good-to-know-Kästchen machen das Lesen leicht zugänglich. Statt trockener Biologie wird hier verständlich und respektvoll über Körper, Gefühle, Unsicherheiten und Fragen rund um Sexualität gesprochen. Themen wie Erektionen, Selbstbefriedigung, Vergleiche oder Scham werden sachlich und ohne Albernheit behandelt – genau das macht das Buch so stark.
Besonders positiv ist, dass Vielfalt betont wird:
unterschiedliche Körper, Formen, Größen und Funktionen werden normalisiert, Druck und Idealisierungen bewusst aufgebrochen. Auch Aspekte wie Konsens, Selbstbestimmung und Gewaltprävention finden Platz und machen das Buch zu mehr als einem reinen Anatomie-Sachbuch. Aus einer queerfeministischen Perspektive überzeugt vor allem der zugängliche Ton, der junge Menschen ernst nimmt und ihnen einen selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper zutraut.
Die Illustrationen sind bunt, respektvoll und unterstützen den Text, ohne ihn zu überladen. Insgesamt liest sich das Buch leicht, interessiert und neugierig machend – definitiv keine Lektüre, die nach kurzer Zeit in der Ecke verschwindet. Vielmehr ist es ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen wird, um nachzulesen, zu verstehen oder sich rückzuversichern.
Fazit:
Penis! ist ein mutiges, modernes und wichtiges Aufklärungsbuch, das Wissen enttabuisiert und Scham abbaut. Mit noch stärkerer Inklusion und einer klareren Auseinandersetzung mit Geschlechternormen könnte es sein emanzipatorisches Potenzial weiter ausbauen – im Vergleich zu klassischen Aufklärungsbüchern ist es jedoch bereits ein großer, sehr gelungener Schritt nach vorne. Ein Buch, das in Schulen ebenso seinen Platz haben sollte wie in Jugendzimmern.