Der Tod all seiner Hunde

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laurilli Avatar

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Das Buch "Penny, Prince und Ginny" startet mit einer Geschichte die einen direkt mitfühlen lässt. Das erste Kapitel war der Grund warum ich das Buch lesen wollte. Der Schreibstil ist wirklich gut! Es fühlt sich sehr lebendig an und man liest einfach sehr gerne weiter. Trotzdem hat das Buch für mich 2 große Schwächen.

1. In den einzelnen Kapitel geht es meistens um mehrere Hunde gleichzeitig. Dabei wurden manche noch garnicht vorgestellt, da jedes Kapitel nur einen Hund als Protagonisten hat. Teilweise wird dort aber schon über das Erscheinen oder das Ableben von anderen Hunden gesprochen. Das stört massiv den Lesefluss, sorgt für Dopplungen aber vor allem sorgt es für Verwirrung! Man Blickt teilweise nicht durch wo denn jetzt plötzlich dieser Name herkommt und warum ein noch nicht erwähnter Hund auch schon wieder stirbt. Der Gedanke, dass jedes Kapitel den Namen eines Hundes trägt klingt gut. Aber das ganze Leben an einem Stück zu behandeln ist nicht gut. Vielmehr hätte man mehrere Kapitel mit gleichem Namen machen müssen um den zeitlichen Ablauf korrekt einzuordnen und das Auftreten neuer Hunde dazwischen schieben zu können.

2. Es geht viel mehr um den Tod als um das Leben. Das ist zumindest mein Gefühl nach dem Buch. Für mich gab es zu wenige Storys aus den Leben der einzelnen Hunde. Vielmehr ging es meist nur um die immer gleichen Fragen: Wie war die Rangordnung, was war der Charakter. Um eines ging es aber immer ausführlich und das war das Sterben. Ich hätte mir mehr Leben gewünscht um mehr Emotionen hervorzurufen. So wusste ich schon immer, dass es gleich wieder vorbei ist. Was bei den ersten beiden Kapiteln noch gut funktioniert hat aber hinten raus einfach auch abstrus wurde.