Kein typisches Hundebuch

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lesetante123 Avatar

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Penny, Prince und Ginny hat mir gerade deshalb so gut gefallen, weil das Buch viele Gefühle beschreibt, die ich selbst von meinen eigenen Hunden kenne. Diese enge Verbindung, die im Alltag oft ganz selbstverständlich wird, die man aber eigentlich kaum richtig erklären kann. Genau dieses Gefühl hat Brian Sewell für mich an vielen Stellen sehr glaubwürdig eingefangen.Ich mochte besonders, dass das Buch nicht versucht, künstlich emotional zu wirken. Vieles entsteht eher durch kleine Situationen, Erinnerungen oder Gedanken zwischendurch. Gerade dadurch hatte ich oft das Gefühl, bestimmte Momente wirklich nachzuempfinden. Manche Szenen haben mich tatsächlich an eigene Erinnerungen mit meinen Hunden erinnert, weil Tiere einen oft viel länger begleiten, als einem im Alltag bewusst ist.Auch die ruhige Art des Schreibens hat mir gefallen. Das Buch wirkt nie laut oder übertrieben, sondern eher persönlich und ehrlich. Jeder der Hunde bekommt seinen eigenen Charakter und man merkt schnell, dass es hier nicht einfach nur um Tiere geht, sondern um echte Bindung und Vertrautheit.
Für mich war das deshalb kein typisches „Hundebuch“, sondern eher ein sehr persönlicher Blick auf Nähe, Erinnerungen und die Spuren, die Tiere im eigenen Leben hinterlassen können. Gerade wenn man selbst Hunde hatte, erkennt man in vielen Gedanken und Situationen etwas von sich wieder.