Liebevoll in Wort und Bild

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mirjams Avatar

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Brian Sewell gilt gleichermaßen als der berühmteste Kunsthistoriker, wie auch Kolumnist Großbritanniens. Was ihn darüber hinaus ausmachte war seine große Liebe zu Tieren. Was ihn während seines gesamten Leben begleitete, waren seine Hunde. Mit „Penny, Prince und Ginny - Die Hunde meines Lebens“ setzt er ihnen ein liebevolles Denkmal und berichtet über einen gemeinsamen Weg voller Liebe, Treue und Vertrauen.

Würde ich meinem Freund das Buch zu lesen geben, würde er Mr. Sewell für völlig verrückt erklären. Ich denke, man muss schon eine Tiefe Liebe und enge Bindung zu Hunden verspüren, um auf Brian Sewells Erzählungen mitschwingen zu können. Wenn dem so ist, dann herzlichen Glückwunsch, ist dies das perfekte Buch! Mich jedenfalls haben seine Erzählungen nicht nur zutiefst berührt, sondern mindestens ebenso sehr beeindruckt, denn das tiefe Verständnis das er für seine Hunde aufbringt, die liebevollen Worte die er für sie (und auch ihre Missetaten) findet, die Ehrlichkeit mit denen er seine Gefühle beschreibt, sind sicher alles andere als selbstverständlich. Beim Lesen hatte ich das Gefühl einer Art inneren Verbundenheit zum Autor und wäre sicher sehr gern mit ihm (und natürlich Penny, Prince, Ginny & Co.) befreundet gewesen :-)

Unbedingt erwähnt gehören auch die wundervollen Illustrationen von Sally Ann Lasson, die dem Buch nochmal zusätzlichen Charme und auch Lebendigkeit verliehen haben. Ganz besonders ergriffen hat mich der Stamm- bzw. Lebensbaum mit allen Hunden von Sewell, den ich mir zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder anschauen musste.

Fazit: Unterhaltsam, liebevoll und absolut bereichernd!