Schön. Und trotzdem irgendwie... naja.
Die Sprache funktioniert. Kein Blümchenkram, keine Adjektivkaskaden. Die Stelle mit Joe vor dem Supermarkt, Nora gibt ihm den Kaffee, Fingerkuppen streifen sich, »Pass gut auf dich auf«. Das ist gut. Das braucht keine Erklärung.
Freya. Okay, Freya mag ich. Macht pfft auf die Verlobung und taucht dann mit selbstgezüchteten Tomaten für die Bloody Marys auf. So funktioniert ein Mensch. Kein Statement, kein Symbol. Einfach eine echte Person mit echten Widersprüchen.
Nora dagegen. Hmm. Ich weiß nach dreißig Seiten nicht was sie will, sie sagt nicht was sie denkt, schreibt Bren nichts von der Verlobung obwohl sie könnte... und dann steht er an der Tür und ich bekomme »die Zeit steht still«. Wirklich? Das war die Entscheidung? Nach allem?
Was mich eigentlich interessieren würde ist der Moment der sie damals auseinandertrieb. Was sowas mit zwei Menschen macht. Mit Vertrauen. Ob das Buch diese Frage ernst nimmt oder als romantischen Hintergrundnebel benutzt, kann ich nicht sagen.
Freya. Okay, Freya mag ich. Macht pfft auf die Verlobung und taucht dann mit selbstgezüchteten Tomaten für die Bloody Marys auf. So funktioniert ein Mensch. Kein Statement, kein Symbol. Einfach eine echte Person mit echten Widersprüchen.
Nora dagegen. Hmm. Ich weiß nach dreißig Seiten nicht was sie will, sie sagt nicht was sie denkt, schreibt Bren nichts von der Verlobung obwohl sie könnte... und dann steht er an der Tür und ich bekomme »die Zeit steht still«. Wirklich? Das war die Entscheidung? Nach allem?
Was mich eigentlich interessieren würde ist der Moment der sie damals auseinandertrieb. Was sowas mit zwei Menschen macht. Mit Vertrauen. Ob das Buch diese Frage ernst nimmt oder als romantischen Hintergrundnebel benutzt, kann ich nicht sagen.