Sehnsuchtsvolle Geschichte mit unverfälscht unperfekten Charakteren, echten Emotionen und einem stimmigen Ende
Überraschend macht ihr langjähriger Freund Robin Nora einen Heiratsantrag - und sie nimmt an, obwohl sie eigentlich nie vorgehabt hatte, zu heiraten. Zur spontanen Verlobungsfeier lädt sie ihren besten Freund Bren an, der als Weltreisender gerade in Neuseeland ist. Unerwartet kommt er nach zwölf Jahren Abwesenheit zurück nach London und Nora kommen Zweifel an ihrem Eheversprechen.
Der Roman wird aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren geschildert, wodurch sie nahbar wirken und ihre widerstreitenden Gefühle sehr gut nachvollziehbar sind. Dabei sorgt die unterschiedliche Erzählweise aus auktorialer Sicht und Du-Erzähler dafür, dass Nora und Bren die äußere Rahmenhandlung dominieren, während Robin auf einen inneren Monolog beschränkt bleibt.
Sehr deutlich werden die Unterschiede zwischen den männlichen Charakteren. Robin steht als empathischer, verlässlicher Partner für eine stabile, vertrauensvolle Beziehung. Bren hingegen entscheidet aus dem Bauch heraus, ist impulsiv und verkörpert Freiheitsdrang und Abenteuer, ist jedoch auch belastet von einer Familientragödie. Beide manifestieren Lebenskonzepte, die kaum gegensätzlicher sein könnten.
Die Geschichte handelt von einem Liebesdreieck, integriert neben der Achterbahn der Gefühle aber noch weitere emotionale Themen. Es geht um familiäre Konflikte, um unverarbeitete Traumata, um unterdrückte Gefühle - Liebe und Wut - sowie um verpasste Chancen und die Frage: Was wäre, wenn?
Nicht nur durch die Hauptfiguren, auch durch ihre Mütter, wird deutlich, dass es ganz unterschiedliche Arten zu leben und zu lieben gibt, was der Geschichte noch mehr Gehalt gibt. Überhaupt darf man trotz des farbenfrohen Covers und des unbedarften Titels keine unbeschwerte Romanze erwarten.
Ohne eine Handlung auf zwei Zeitebenen oder Rückblenden in die Vergangenheit ist es eine erwachsene Liebesgeschichte, die sich auf den Moment fokussiert.
Die innere Zerrissenheit der Hauptfiguren ist spürbar, auch die verletzten Gefühle und Missverständnisse, die zwischen ihnen stehen. Die Charaktere brauchen Zeit, bis sie ihre Gefühle sortiert haben und ihre Entscheidungen treffen und so bleibt bis zum Schuss eine spannende Unsicherheit, wie der Roman enden wird.
"People in Love" ist eine sehnsuchtsvolle Geschichte mit unverfälscht unperfekten Charakteren, echten Emotionen und einem stimmigen Ende für alle Beteiligten.
Der Roman wird aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren geschildert, wodurch sie nahbar wirken und ihre widerstreitenden Gefühle sehr gut nachvollziehbar sind. Dabei sorgt die unterschiedliche Erzählweise aus auktorialer Sicht und Du-Erzähler dafür, dass Nora und Bren die äußere Rahmenhandlung dominieren, während Robin auf einen inneren Monolog beschränkt bleibt.
Sehr deutlich werden die Unterschiede zwischen den männlichen Charakteren. Robin steht als empathischer, verlässlicher Partner für eine stabile, vertrauensvolle Beziehung. Bren hingegen entscheidet aus dem Bauch heraus, ist impulsiv und verkörpert Freiheitsdrang und Abenteuer, ist jedoch auch belastet von einer Familientragödie. Beide manifestieren Lebenskonzepte, die kaum gegensätzlicher sein könnten.
Die Geschichte handelt von einem Liebesdreieck, integriert neben der Achterbahn der Gefühle aber noch weitere emotionale Themen. Es geht um familiäre Konflikte, um unverarbeitete Traumata, um unterdrückte Gefühle - Liebe und Wut - sowie um verpasste Chancen und die Frage: Was wäre, wenn?
Nicht nur durch die Hauptfiguren, auch durch ihre Mütter, wird deutlich, dass es ganz unterschiedliche Arten zu leben und zu lieben gibt, was der Geschichte noch mehr Gehalt gibt. Überhaupt darf man trotz des farbenfrohen Covers und des unbedarften Titels keine unbeschwerte Romanze erwarten.
Ohne eine Handlung auf zwei Zeitebenen oder Rückblenden in die Vergangenheit ist es eine erwachsene Liebesgeschichte, die sich auf den Moment fokussiert.
Die innere Zerrissenheit der Hauptfiguren ist spürbar, auch die verletzten Gefühle und Missverständnisse, die zwischen ihnen stehen. Die Charaktere brauchen Zeit, bis sie ihre Gefühle sortiert haben und ihre Entscheidungen treffen und so bleibt bis zum Schuss eine spannende Unsicherheit, wie der Roman enden wird.
"People in Love" ist eine sehnsuchtsvolle Geschichte mit unverfälscht unperfekten Charakteren, echten Emotionen und einem stimmigen Ende für alle Beteiligten.