Was fürs Herz

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kerstin0312 Avatar

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Der Schreibstil ist poetisch, fast schon melancholisch, aber gleichzeitig flüssig und nahbar. Besonders die Dialoge und die nächtlichen Telefonate der Protagonisten haben eine ganz eigene, intime Dynamik.
Die Geschichte erstreckt sich über einen langen Zeitraum. Man begleitet die Figuren beim Erwachsenwerden, sieht sie scheitern, reifen und sich verändern. Das macht die Bindung als Leser zu den Charakteren extrem stark. Tempo: Da sich die Geschichte über viele Jahre zieht und von Fast-Momenten lebt, gibt es im Mittelteil einige Längen. Wer eine rasante Romance-Story sucht, könnte die ständigen Umwege und die Melancholie der Protagonisten als frustrierend empfinden.
Hoher Taschentuch-Faktor! Das Buch ist phasenweise sehr traurig und schwer. Man muss sich auf eine sehr emotionale Achterbahnfahrt einstellen.