Wunderschön!!

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söphken Avatar

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Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Vor allem die Sprache hat mich begeistert. Sie ist wunderschön, nahbar und voller Gefühl, sodass ich mich jederzeit in Nora hineinversetzen konnte.

Besonders gefallen hat mir, wie ehrlich das Buch über Liebe spricht. Liebe ist eben nicht immer eindeutig. Sie ist nicht nur schwarz oder weiß. Manchmal hält man an Menschen oder Erinnerungen fest, obwohl man längst weitergehen möchte. Manchmal liebt man mehrere Menschen auf unterschiedliche Weise. Und manchmal weiß man selbst nicht genau, was man fühlt. Genau diese Widersprüche und Unsicherheiten beschreibt das Buch auf eine unglaublich feinfühlige und authentische Art.

Nora hat mich vor allem deshalb so beeindruckt, weil sie eine Frauenfigur ist, die man in Liebesromanen noch viel zu selten findet. Sie ist nicht dazu da, sympathisch zu wirken oder die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen. Sie ist widersprüchlich, suchend, verletzlich und manchmal auch unsicher. Ihre Geschichte dreht sich nicht darum, am Ende die perfekte Liebe zu finden, sondern darum, ihre Gefühle ernst zu nehmen und ihren eigenen Weg zu verstehen. Das hat sich für mich sehr modern und erfrischend angefühlt.

Viele Liebesromane erzählen Frauenfiguren noch immer recht eindimensional. Nora dagegen darf komplex sein. Sie darf lieben, zweifeln, begehren, festhalten und loslassen. Gerade darin liegt für mich die besondere Stärke dieses Buches. Ihre Gefühle werden nicht bewertet oder vereinfacht, sondern mit viel Verständnis und Tiefe erzählt.

Viele Gedanken und Emotionen haben mich an eigene Erfahrungen erinnert. Gerade deshalb hat mich das Buch so berührt. Die Figuren wirken lebendig, weil sie nicht perfekt sind. Sie lieben, verletzen, hoffen und suchen ihren Platz im Leben.

Für mich ist „People in Love“ ein wunderschönes, kluges und berührendes Buch über die vielen und ehrlichen Facetten der Liebe. Ehrlich, lebensnah und voller Gefühl.