Ein mörderisch gutes Highschool-Drama mit Suchtfaktor

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Manchmal braucht man nur wenige Kapitel, um zu wissen, dass man ein absolutes Jahreshighlight in den Händen hält. Genau das ist mir mit Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He passiert. Ich habe gerade erst die ersten 41 Seiten verschlungen und bin jetzt schon psychologisch so tief in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr weglegen möchte. Der Einstieg ist ein absoluter filmreifer Volltreffer!Schon auf diesen ersten Seiten baut die Autorin eine unglaublich dichte, fast schon greifbare Atmosphäre auf. Wir lernen die Protagonistin Dawn kennen, die als Neue an die Highschool kommt und sofort in das Haifischbecken der elitären Cheerleader-Clique hineingezogen wird. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist vom ersten Moment an faszinierend toxisch. Besonders Ella Moore, die unangefochtene Anführerin, verströmt eine Aura, die einen beim Lesen gleichzeitig fasziniert und frösteln lässt. Man spürt sofort: Hinter den perfekt geschminkten Gesichtern und den makellosen Fassaden dieser Teenager brodeln tiefste Abgründe, Geheimnisse und eine gefährliche Rivalität. Die Spannung ist von Sekunde eins an auf Anschlag.Ein riesiges Highlight, das mich überhaupt erst zu diesem Buch greifen ließ, ist das absolut geniale Cover. Es ist ein optisches Meisterwerk, das die Essenz der ersten 41 Seiten perfekt widerspiegelt. Die Gestaltung wirkt auf den ersten Blick edel, stylish und ästhetisch – genau wie die scheinbar perfekte Welt der Highschool-Elite. Doch gleichzeitig verströmt das Design eine unterschwellig düstere, bedrohliche Note. Es zieht den Blick magisch an und schreit förmlich nach einem packenden Psychothriller. Zusammen mit dem wunderschönen Farbschnitt ist dieses Buch ein absolutes Schmuckstück im Regal, das hält, was die Optik verspricht: Es ist wunderschön, aber darunter lauern die Monster.