Hinter perfekten Fassaden lauert etwas Dunkles

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apfelmaus Avatar

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Die Leseprobe hat mich direkt angespannt zurückgelassen. Dieses ständige Gefühl, dass unter der glänzenden Highschool-Oberfläche jederzeit etwas kippen könnte, war unglaublich greifbar. Besonders die Dynamik zwischen den Mädchen fand ich erschreckend authentisch – dieses subtile Ausgrenzen, Manipulieren und permanente Bewerten hat fast mehr Unbehagen ausgelöst als die eigentlichen Thriller-Elemente.

Dawn mochte ich sofort, weil sie verletzlich wirkt, aber trotzdem versucht, irgendwie ihren Platz zu finden. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl, dass sie in etwas hineingerät, das sie noch gar nicht überblicken kann. Raquel war für mich bisher die angenehmste Figur, während Ella genau diese Art von perfekter Beliebtheit ausstrahlt, die schnell toxisch wird. Und Isaac bleibt geheimnisvoll genug, dass ich unbedingt mehr erfahren möchte.

Die Mischung aus Highschool-Drama, psychischem Druck und düsterer Atmosphäre funktioniert für mich bisher richtig gut. Vor allem das bedrückende Gefühl aus dem Prolog zieht sich unterschwellig durch die gesamte Leseprobe. Ich möchte unbedingt wissen, was hinter den Fassaden steckt.