Ein Klischee jagt das nächste
„Perfect Little Monsters – Sie werden dich brechen“ von Cindy R.X. He wird als intensiver YA‑Thriller über Mobbing, Schuld und Rache und düsterer Highschool-Suspense über manipulative Machtspiele beschrieben, was ich nur bedingt bestätigen kann.
Dawn zieht nach einem Autounfall zu ihrer Tante und besucht daher auch eine neue Schule. Sie schließt sich den Cheerleaderinnen an und gehört damit zur sozialen Elite. Doch schnell merkt sie, wie verdorben und machthungrig alle sind. Als die Anführerin ermordet wird, steht auch Dawn unter Mordverdacht und sie beginnt selbst zu ermitteln. Dabei kommt sie auch dem stillen Außenseiter Isaac immer näher.
Das Buch bedient ein Klischee nach dem anderen, was nicht einmal wirklich schlimm wäre, immerhin rechnet man auch irgendwie als Leser damit, wenn es um eine Highschool und Cheerleader geht, aber es war wirklich nur das. Es gab keine Tiefe, keine wirklichen Emotionen. Es gab einfach nur machthungrige, mobbende Cheerleader, egal um wen es ging. Es war nur langweilig und platt. Es gab keine Beweggründe, nicht dass das viel entschuldigt hätte, sondern die Charaktere waren einfach nur böse, was das angeht. Das Buch sollte sicherlich zeigen, was Mobbing anrichten kann, denn es gab auch Depressionen und Suizid, sehr ernste Themen, aber das ging völlig unter, vor allem mit dem Ende. Es kam alles, was getan wurde, irgendwie gerechtfertigt rüber, keiner hat irgendwelche Fehler eingesehen oder es gab die klitzekleinste Erleuchtung oder sonst irgendwas. Einfach gar nichts. Auch Isaac war ein typischer Außenseiter mit schlimmer Vergangenheit. Er hatte etwas mehr Tiefe bekommen als andere, aber auch hier war es zu wenig. Jeder spielte einfach stur seine Rolle, es gab keinerlei Entwicklungen. Selbst bei der Story nicht wirklich, auch wenn es einen Plot-Twist gab. Aber das war es. Dabei hätte so viel daraus gemacht werden können, gerade mit diesen ernsten Themen. Aber dies wurde einfach ignoriert und stattdessen gab es eine 0-8-15-Geschichte mit keinerlei Substanz. Und auch der Schreibstil war nicht meines. Es war einfach nur erzählend, ohne in die Tiefe zu gehen, die ja aber allgemein gefehlt hatte, und es wirkte oft unfertig. Gespräche kamen oft einfach lustlos rüber und ich hatte oft das Gefühl, dass es eine Anfängerin geschrieben hat. Sicher ist es ein Jugendbuch und einfacher gehalten, aber etwas mehr kann man schon erwarten. Ich kann dem Buch daher nur zwei Sterne geben.
Dawn zieht nach einem Autounfall zu ihrer Tante und besucht daher auch eine neue Schule. Sie schließt sich den Cheerleaderinnen an und gehört damit zur sozialen Elite. Doch schnell merkt sie, wie verdorben und machthungrig alle sind. Als die Anführerin ermordet wird, steht auch Dawn unter Mordverdacht und sie beginnt selbst zu ermitteln. Dabei kommt sie auch dem stillen Außenseiter Isaac immer näher.
Das Buch bedient ein Klischee nach dem anderen, was nicht einmal wirklich schlimm wäre, immerhin rechnet man auch irgendwie als Leser damit, wenn es um eine Highschool und Cheerleader geht, aber es war wirklich nur das. Es gab keine Tiefe, keine wirklichen Emotionen. Es gab einfach nur machthungrige, mobbende Cheerleader, egal um wen es ging. Es war nur langweilig und platt. Es gab keine Beweggründe, nicht dass das viel entschuldigt hätte, sondern die Charaktere waren einfach nur böse, was das angeht. Das Buch sollte sicherlich zeigen, was Mobbing anrichten kann, denn es gab auch Depressionen und Suizid, sehr ernste Themen, aber das ging völlig unter, vor allem mit dem Ende. Es kam alles, was getan wurde, irgendwie gerechtfertigt rüber, keiner hat irgendwelche Fehler eingesehen oder es gab die klitzekleinste Erleuchtung oder sonst irgendwas. Einfach gar nichts. Auch Isaac war ein typischer Außenseiter mit schlimmer Vergangenheit. Er hatte etwas mehr Tiefe bekommen als andere, aber auch hier war es zu wenig. Jeder spielte einfach stur seine Rolle, es gab keinerlei Entwicklungen. Selbst bei der Story nicht wirklich, auch wenn es einen Plot-Twist gab. Aber das war es. Dabei hätte so viel daraus gemacht werden können, gerade mit diesen ernsten Themen. Aber dies wurde einfach ignoriert und stattdessen gab es eine 0-8-15-Geschichte mit keinerlei Substanz. Und auch der Schreibstil war nicht meines. Es war einfach nur erzählend, ohne in die Tiefe zu gehen, die ja aber allgemein gefehlt hatte, und es wirkte oft unfertig. Gespräche kamen oft einfach lustlos rüber und ich hatte oft das Gefühl, dass es eine Anfängerin geschrieben hat. Sicher ist es ein Jugendbuch und einfacher gehalten, aber etwas mehr kann man schon erwarten. Ich kann dem Buch daher nur zwei Sterne geben.