Hurt people hurt people
Der flüssige, intensive Schreibstil und die unheilvolle Stimmung haben mich direkt eingesaugt, sodass ich diesen YA-Thriller innerhalb einer Nacht verschlungen habe! Die Dynamik zwischen den Figuren, die Dramaturgie und die nervenaufreibende, emotionale, ereignisreiche Handlung machen dieses außergewöhnliche Buch durchgehend fesselnd!
Nach einem Vorfall zieht die fast 18-jährige Dawn von Kalifornien nach Wisconsin zu ihrer Tante. Sie findet schnell Anschluss an der neuen Schule, doch es ist kompliziert …
Die Cheerleader-Kapitänin Ella gibt an der Sierton High den Ton an – sie bestimmt, wer zu den coolen Kids gehört, wer verspottet wird und wer welche Rolle zu erfüllen hat. Und wer gegen ihre Regeln verstößt, wird gnadenlos gequält.
Während einer Party erfährt Dawn noch mehr Verstörendes über Ella, es kommt zu beunruhigenden Zwischenfällen und am Morgen ist Ella tot. Dawn, Ellas engste Freundinnen Naomi und Lucy sowie der Außenseiter Isaac geraten unter Verdacht. Dawn erträgt es nicht, dass der leidgeprüfte Isaac verdächtigt wird, und beschließt zu ermitteln. Sie sammelt und analysiert Hinweise, versucht zu herauszufinden, was die anderen Partygäste verheimlichen und wer einen Grund sowie die Gelegenheit hatte, Ella zu töten.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven, auf zwei Zeitebenen erzählt:
In der Gegenwart erzählt Dawn: Sie ist im Abschlussjahrgang und will nur in Ruhe ihren Schulabschluss machen. Doch Ella nimmt sie in ihrer Clique auf, sodass sie zur Elite der Sierton High wird, wenn auch widerwillig. Zu Ella kann man nicht nein sagen, denn sie und ihre Mitläuferinnen haben es zur Kunstform erhoben, anderen das Leben zur Hölle zu machen. Dawn ist hin- und hergerissen zwischen den Mean Girls und ihrem echten Freundeskreis – den Außenseitern. Ellas Tod ändert wenig daran, weil Naomi und Lucy ihre Rolle übernehmen. Unter der glatten Oberfläche der Überlegenheit wüten allerdings Frust, Kränkungen sowie Verzweiflung.
In Hannahs Handlungsstrang erfährt man, was drei Jahre zuvor an der Sierton High geschah: Sie gehörte zum Cheerleading Team und wurde von Ella sowie ihren Besties skrupellos schikaniert – wo ist sie jetzt und wie geht es ihr? Die Zusammenhänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind ebenso erschütternd wie unerwartet!
Alle Figuren sind großartig gezeichnet: lebensecht, mit echten Schwächen und Fehlern, psychologisch interessant. Einige sind bemitleidens- und verachtenswert, andere üben aus nachvollziehbaren Gründen Rache oder täuschen und jemand ist jenseits von Gut und Böse. Auch die Nebenfiguren sind relevant und interessant!
„Perfect Little Monsters“ ist ein atmosphärischer, tiefschürfender, mutiger Pageturner über Machtverhältnisse, grausamstes Mobbing, mentale Ungesundheit, seelische Abgründe und gefährliche Geheimnisse. Der lebendige Erzählstil, die kurzen Kapitel, die Perspektivwechsel und die vielschichtige Handlung mit Wahnsinns-Wendungen haben mich begeistert!
Nach einem Vorfall zieht die fast 18-jährige Dawn von Kalifornien nach Wisconsin zu ihrer Tante. Sie findet schnell Anschluss an der neuen Schule, doch es ist kompliziert …
Die Cheerleader-Kapitänin Ella gibt an der Sierton High den Ton an – sie bestimmt, wer zu den coolen Kids gehört, wer verspottet wird und wer welche Rolle zu erfüllen hat. Und wer gegen ihre Regeln verstößt, wird gnadenlos gequält.
Während einer Party erfährt Dawn noch mehr Verstörendes über Ella, es kommt zu beunruhigenden Zwischenfällen und am Morgen ist Ella tot. Dawn, Ellas engste Freundinnen Naomi und Lucy sowie der Außenseiter Isaac geraten unter Verdacht. Dawn erträgt es nicht, dass der leidgeprüfte Isaac verdächtigt wird, und beschließt zu ermitteln. Sie sammelt und analysiert Hinweise, versucht zu herauszufinden, was die anderen Partygäste verheimlichen und wer einen Grund sowie die Gelegenheit hatte, Ella zu töten.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven, auf zwei Zeitebenen erzählt:
In der Gegenwart erzählt Dawn: Sie ist im Abschlussjahrgang und will nur in Ruhe ihren Schulabschluss machen. Doch Ella nimmt sie in ihrer Clique auf, sodass sie zur Elite der Sierton High wird, wenn auch widerwillig. Zu Ella kann man nicht nein sagen, denn sie und ihre Mitläuferinnen haben es zur Kunstform erhoben, anderen das Leben zur Hölle zu machen. Dawn ist hin- und hergerissen zwischen den Mean Girls und ihrem echten Freundeskreis – den Außenseitern. Ellas Tod ändert wenig daran, weil Naomi und Lucy ihre Rolle übernehmen. Unter der glatten Oberfläche der Überlegenheit wüten allerdings Frust, Kränkungen sowie Verzweiflung.
In Hannahs Handlungsstrang erfährt man, was drei Jahre zuvor an der Sierton High geschah: Sie gehörte zum Cheerleading Team und wurde von Ella sowie ihren Besties skrupellos schikaniert – wo ist sie jetzt und wie geht es ihr? Die Zusammenhänge zwischen den beiden Handlungssträngen sind ebenso erschütternd wie unerwartet!
Alle Figuren sind großartig gezeichnet: lebensecht, mit echten Schwächen und Fehlern, psychologisch interessant. Einige sind bemitleidens- und verachtenswert, andere üben aus nachvollziehbaren Gründen Rache oder täuschen und jemand ist jenseits von Gut und Böse. Auch die Nebenfiguren sind relevant und interessant!
„Perfect Little Monsters“ ist ein atmosphärischer, tiefschürfender, mutiger Pageturner über Machtverhältnisse, grausamstes Mobbing, mentale Ungesundheit, seelische Abgründe und gefährliche Geheimnisse. Der lebendige Erzählstil, die kurzen Kapitel, die Perspektivwechsel und die vielschichtige Handlung mit Wahnsinns-Wendungen haben mich begeistert!