irgendwie beunruhigend

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liesdochmaleinbuch Avatar

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Dieses Buch gibt mir krasse „Mean Girls“-Vibes, nur dass diese Clique nicht umgebracht wurde. Die Strenge Cliquen-Struktur und Hierarchie an der Schule finde ich schon heftig, genauso wie die Art, wie die Mädchen mit sich selbst und anderen umspringen. Das fand ich teilweise einfach richtig beunruhigen und unangenehm. Themen wie Körperbild, Mobbing und Beliebtheitskämpfe stehen im Vordergrund der Geschichte und ich finde die Themen wirklich stark gewählt, um auf strukturelle Problemen an Schulen und die Kämpft, die Schüler ausstehen, zu sensibilisieren.

Bin ehrlich: einen Mord fand ich gemessen am Alter der Figuren wahnsinnig drastisch und dramatisch. So ganz habe ich das der Story nicht abgekauft, der psychologische Twist, der die Auflösung begleitet, hat das zwar irgendwie relativiert, aber ich fand trotzdem so ein bisschen drüber. Die drei Mädchen die im Zentrum der Geschichte stehen sind einfach nur ekelhaft- vor allem Ella. Aber auch Lucy und Naomi stehen ihr in nichts nach und so kommt diese Geschichte einfach nie zu Ruhe und ist eine Aneinanderreihung von Schikanen und Bösartigkeiten.

Das Spiel mit den Perspektiven finde ich ziemlich geschickt, weil man sich natürlich die ganze Zeit fragt, wer Hannah ist.Das Ende war absolut perfide geplottet. Generell würde ich sagen, dass ungefähr ab der Hälfte des Buches das Tempo nochmal deutlich anzieht und die Story immer abgründiger wird. Ich war so gespannt, wie es wohl ausgeht und hatte mit der Auflösung absolut nicht gerechnet. Die Hinweise waren zwar da, aber ich hab sie nicht richtig zusammengesetzt.

Ich fands erschreckend, aber auf eine voyeuristische Art auch wahnsinnig packend.