Nach einem schweren Unfall kommt Dawn neu an eine Highschool in Minnesota. Eigentlich will sie unter dem Radar bleiben, doch als sie bei den Cheerleadern aufgenommen wird, bewegt sie sich plötzlich zwischen den Reichen und Schönen. Schnell wird klar, dass die Cheerleaderinnen eine verschworene Gemeinschaft sind, deren Zusammenhalt darin besteht zu intrigieren und gemein zu sein. Die Schlimmste von allen ist Ella, die Captain des Teams. Und ausgerechnet sie wird bei einer Poolparty in ihrem Haus vergiftet - und in Frage kommen nur vier SchülerInnen, darunter auch Dawn. Je mehr man über die Vergangenheit erfährt, desto klarer wird, dass alle Verdächtigen mehr als ausreichend Gründe hatten, Ella umzubringen.
Das Positive vorneweg: Es ließ sich wirklich schnell und flüssig lesen. Und mir gefiel sehr gut, dass das Loveinterest von Dawn nicht der heißeste, schönste und stärkste aller Typen war, sondern eher ein Außenseiter mit green flag vibes. Der Rest jedoch ertrinkt geradezu in Klischees. Die Cheerleaderinnen sind durch die Bank reich, schön und schrecklich intrigant. Mit ihnen hängen natürlich die ebenso reichen, schönen und intriganten Footballerjungs ab. Abgesehen von ein paar Charakteren hat sich die Autorin nicht mal die Mühe gemacht, anderen SchülerInnen überhaupt Namen zu geben. Da war es halt "dieses Mädchen". Und selbst diejenigen, die Namen hatten, besaßen keine besonderen Eigenschaften anhand derer man sie hätte auseinanderhalten können. Alles blieb furchtbar oberflächig. Das hätte mich auch nicht unbedingt weiter gestört, wenn mich die Auflösung überzeugt hätte. Aber mal davon abgesehen, dass ziemlich schnell zumindest etwas in die Richtung deutete, ist es nicht möglich, dass eine Ich-Erzählerin so viel vor LeserInnen verbergen kann. Das ist ja eben die Crux mit Ich-ErzählerInnen, dass wir in ihren Köpfen sitzen: Was die wissen, müssen wir ebenso wissen. Alles andere ist kein Twist, sondern entweder mangelndes Handwerk oder absichtliche Irreführung. Egal. Wie erwähnt - das Buch wird mir nicht in Erinnerung bleiben.
Das Positive vorneweg: Es ließ sich wirklich schnell und flüssig lesen. Und mir gefiel sehr gut, dass das Loveinterest von Dawn nicht der heißeste, schönste und stärkste aller Typen war, sondern eher ein Außenseiter mit green flag vibes. Der Rest jedoch ertrinkt geradezu in Klischees. Die Cheerleaderinnen sind durch die Bank reich, schön und schrecklich intrigant. Mit ihnen hängen natürlich die ebenso reichen, schönen und intriganten Footballerjungs ab. Abgesehen von ein paar Charakteren hat sich die Autorin nicht mal die Mühe gemacht, anderen SchülerInnen überhaupt Namen zu geben. Da war es halt "dieses Mädchen". Und selbst diejenigen, die Namen hatten, besaßen keine besonderen Eigenschaften anhand derer man sie hätte auseinanderhalten können. Alles blieb furchtbar oberflächig. Das hätte mich auch nicht unbedingt weiter gestört, wenn mich die Auflösung überzeugt hätte. Aber mal davon abgesehen, dass ziemlich schnell zumindest etwas in die Richtung deutete, ist es nicht möglich, dass eine Ich-Erzählerin so viel vor LeserInnen verbergen kann. Das ist ja eben die Crux mit Ich-ErzählerInnen, dass wir in ihren Köpfen sitzen: Was die wissen, müssen wir ebenso wissen. Alles andere ist kein Twist, sondern entweder mangelndes Handwerk oder absichtliche Irreführung. Egal. Wie erwähnt - das Buch wird mir nicht in Erinnerung bleiben.