Klischeebeladen, vorhersehbar und leider ohne emotionale Tiefe
Eigentlich hatte die Grundidee so viel Potenzial, doch bis zur letzten Seite wollte der Funke einfach nicht überspringen. Dabei klang der Klappentext nach Spannung pur, schlussendlich erinnerte es mich zu sehr an Mean Girls und andere College-Intrigen – das gewisse Etwas hat hier einfach gefehlt. Sehr schade, denn das Cover ist wahrlich ein Hingucker.
Was ich noch am stärksten fand, war der Fokus darauf wie Mobbing ein Leben zerstören kann. Der psychologische Aspekt wurde jedoch überdramatisiert und eher plump abgehandelt. Andere wichtige Themen wurden ebenfalls angeschnitten, aber nur kurz erwähnt ohne in die Tiefe zu gehen, sodass sie einfach zu kurz kamen. Dabei steckte hier definitiv mehr emotionale Tiefe drin. Ähnliches gilt leider für die Figuren. Sie wirken wie austauschbare Namen überladen mit Klischees, deren Dialoge stellenweise zu kindlich für ihr Alter sind. Häufiger konnte ich ebenfalls ihren Gedankengängen und ihrem Verhalten nicht folgen, wodurch einiges einfach nicht stimmig war. Emotionales Mitfiebern? Fehlanzeige. Was mich dennoch am Ball gehalten hat, war der stetige Perspektivenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So entsteht ein Rätsel, das man trotz allem irgendwie lösen möchte, auch wenn die Plots selten überraschen konnten.
Hinzu kommt ein Schreibstil, der leider zu passiv und nicht lebendig genug ist, sodass ich kaum einen richtigen Zugang zu den Figuren fand. Auch die abgehackten Übergänge haben mich mehrmals aus dem Geschehen gerissen. Gegen Ende artet das konstruierte Finale eher ins Absurde aus und insbesondere wie mit der psychischen Thematik am Schluss umgegangen wird, war für mich ein absolutes No-Go.
💭 Fazit: Unterhaltsam aber leider nichts Neues. Zwar hatte die Grundidee so viel Potenzial, doch flache Figuren und ein passiver Schreibstil sorgen eher für Distanz und bremsen somit die Handlung aus. Wer einen seichten Jugendthriller mit College-Intrigen für Zwischendurch sucht, wird hier solide unterhalten. Für mich leider nur 3 Sterne!
Was ich noch am stärksten fand, war der Fokus darauf wie Mobbing ein Leben zerstören kann. Der psychologische Aspekt wurde jedoch überdramatisiert und eher plump abgehandelt. Andere wichtige Themen wurden ebenfalls angeschnitten, aber nur kurz erwähnt ohne in die Tiefe zu gehen, sodass sie einfach zu kurz kamen. Dabei steckte hier definitiv mehr emotionale Tiefe drin. Ähnliches gilt leider für die Figuren. Sie wirken wie austauschbare Namen überladen mit Klischees, deren Dialoge stellenweise zu kindlich für ihr Alter sind. Häufiger konnte ich ebenfalls ihren Gedankengängen und ihrem Verhalten nicht folgen, wodurch einiges einfach nicht stimmig war. Emotionales Mitfiebern? Fehlanzeige. Was mich dennoch am Ball gehalten hat, war der stetige Perspektivenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So entsteht ein Rätsel, das man trotz allem irgendwie lösen möchte, auch wenn die Plots selten überraschen konnten.
Hinzu kommt ein Schreibstil, der leider zu passiv und nicht lebendig genug ist, sodass ich kaum einen richtigen Zugang zu den Figuren fand. Auch die abgehackten Übergänge haben mich mehrmals aus dem Geschehen gerissen. Gegen Ende artet das konstruierte Finale eher ins Absurde aus und insbesondere wie mit der psychischen Thematik am Schluss umgegangen wird, war für mich ein absolutes No-Go.
💭 Fazit: Unterhaltsam aber leider nichts Neues. Zwar hatte die Grundidee so viel Potenzial, doch flache Figuren und ein passiver Schreibstil sorgen eher für Distanz und bremsen somit die Handlung aus. Wer einen seichten Jugendthriller mit College-Intrigen für Zwischendurch sucht, wird hier solide unterhalten. Für mich leider nur 3 Sterne!