Perfect Little Klischees
Nach einem schweren Autounfall zieht Dawn zu ihrer Tante und ist die Neue an der Highschool. Sie schafft es in das Cheerleading-Team und wird in die Reihen der beliebten Schülerinnen aufgenommen. Doch dann stirbt bei einer Party die Highschool-Queen höchstpersönlich und als herauskommt, dass es Mord war, wird Dawn verdächtigt. Sie hat Ella ihren letzten Drink auf der Party gegeben.
Am Anfang bin ich mit dem Schreibstil nicht zurechtgekommen. Er ist sehr einfach gehalten und teilweise abgehakt. Die Dialoge sind eher plump und oft denkt man sich ‚So redet doch niemand im realen Leben miteinander‘. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber das hat den Lesefluss besonders zu Beginn gestört.
Die Autorin arbeitet bei den Charakteren fast ausschließlich mit Klischees. Das wird im Buch sogar angesprochen, was es aber nicht besser macht. Die Autorin spielt nicht damit, sondern bedient sich einfach an den Klischees und das war es. Keiner der Charaktere ist wirklich sympathisch, auch Dawn nicht. Vor allem Dawns Cheerleader-„Freundinnen“ waren so anstrengend mit ihrer zickigen, überheblichen Art. In der Geschichte selbst mochten sich die Charaktere gegenseitig nicht und haben nur immer an sich selbst und ihren Vorteil gedacht.
Das Herangehen an die Aufklärung des Mordes war eigentlich ganz gut. Es wird immer mehr aufgedeckt, dass recht viele Personen ein Motiv haben, Ella tot zu sehen. Es kommt zu Intrigen und Verleumdungen, am Ende kommen viele als Mörder in Betracht. Und dann kommt der große Plottwist am Ende, der einfach nur schlecht ist. Das große Geheimnis konnte nur so lange bestehen, weil aktiv Informationen durch den Charakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, verdreht und zurückgehalten werden. Das finde ich einfach immer schlechten Stil und keinen gut durchdachten Aufbau eines Spannungsbogens oder vom Plot allgemein. Das Ende selbst war dann auch sehr dramatisch und überzogen.
Das Buch sollte auch aufzeigen, was Mobbing vor allem für die Betroffenen für Auswirkungen und Konsequenzen haben kann, aber in dem ganzen Drama und der Klischee-Schlacht ist das in den Hintergrund gerückt. Das Potenzial mit den verschiedenen Mordmotiven war da, aber die Autorin hat sich leider dafür entschieden, es anders aufzulösen. Am Ende bleibt eine konstruierte, klischeeüberladene Enttäuschung.
Am Anfang bin ich mit dem Schreibstil nicht zurechtgekommen. Er ist sehr einfach gehalten und teilweise abgehakt. Die Dialoge sind eher plump und oft denkt man sich ‚So redet doch niemand im realen Leben miteinander‘. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber das hat den Lesefluss besonders zu Beginn gestört.
Die Autorin arbeitet bei den Charakteren fast ausschließlich mit Klischees. Das wird im Buch sogar angesprochen, was es aber nicht besser macht. Die Autorin spielt nicht damit, sondern bedient sich einfach an den Klischees und das war es. Keiner der Charaktere ist wirklich sympathisch, auch Dawn nicht. Vor allem Dawns Cheerleader-„Freundinnen“ waren so anstrengend mit ihrer zickigen, überheblichen Art. In der Geschichte selbst mochten sich die Charaktere gegenseitig nicht und haben nur immer an sich selbst und ihren Vorteil gedacht.
Das Herangehen an die Aufklärung des Mordes war eigentlich ganz gut. Es wird immer mehr aufgedeckt, dass recht viele Personen ein Motiv haben, Ella tot zu sehen. Es kommt zu Intrigen und Verleumdungen, am Ende kommen viele als Mörder in Betracht. Und dann kommt der große Plottwist am Ende, der einfach nur schlecht ist. Das große Geheimnis konnte nur so lange bestehen, weil aktiv Informationen durch den Charakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, verdreht und zurückgehalten werden. Das finde ich einfach immer schlechten Stil und keinen gut durchdachten Aufbau eines Spannungsbogens oder vom Plot allgemein. Das Ende selbst war dann auch sehr dramatisch und überzogen.
Das Buch sollte auch aufzeigen, was Mobbing vor allem für die Betroffenen für Auswirkungen und Konsequenzen haben kann, aber in dem ganzen Drama und der Klischee-Schlacht ist das in den Hintergrund gerückt. Das Potenzial mit den verschiedenen Mordmotiven war da, aber die Autorin hat sich leider dafür entschieden, es anders aufzulösen. Am Ende bleibt eine konstruierte, klischeeüberladene Enttäuschung.