Tödliche Party

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shiva2308 Avatar

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Inhalt:
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"Ella Moore, Naomi Chen und Lucy Aguilar scheinen perfekt zu sein, dabei sind sie Monster. Und sie werden dafür büßen, was sie ins Rollen gebracht, was sie verursacht haben." (S. 216)

Dawn ist gerade an ihrer neuen Highschool angekommen. Nachdem sie von den Mitschülern kaum beachtet wurde, wird sie mit Aufnahme ins Cheerleader-Team plötzlich an deren Tisch gebeten und bei Ella Moore, der Teamkapitänin, sogar zu einer Party eingeladen. Doch leider stirbt Ella dort an einem vergifteten Drink.
Wie sich herausstellt, hatten viele ein Motiv für den Mord. Als ausgerechnet der Außenseiter Isaac, mit dem sich Dawn gerade angefreundet hat, verdächtigt wird, ihr Mörder zu sein, beginnt sie selbst zu ermitteln.

Mein Eindruck:
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Zwar bin ich längst aus dem Highschool-Alter raus, dennoch finde ich diesen amerikanischen Schulkosmos immer wieder faszinierend. Wie in jeder typischen Highschool werden hier alle Klischees bedient: Cheerleader und Footballer gelten als die coolen Kids und erfüllen alle Vorurteile bezüglich ihres Aussehens und Verhaltens. Dann gibt es die Nerds, die grauen Mäuse und einige weitere Randgruppen. So weit, so bekannt. Auch hinterhältige Kommentare und gemeine Aktionen spielen sich natürlich hinter den Kulissen ab und werden nach und nach aufgedeckt – vor allem nach Ellas Tod.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Dawns Perspektive und aus der Vergangenheit von einer gewissen Hannah erzählt. Durch diesen Wechsel erhöht sich die Spannung zusätzlich.
Ich habe das Buch in einem Zug gelesen, da mir Dawn sehr sympathisch war und ich bis fast zum Schluss tatsächlich nicht wusste, wer die Täterperson sein könnte. Die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge von Dawn und Hannah ist sehr raffiniert konstruiert. Ich rätselte bis zum Ende mit und war von der Auflösung positiv überrascht.
Doch beim Thema der Konstruktion ergibt sich für mich leider auch eine Schwachstelle des Romans: Das Schicksal, das die Täterperson erleidet, wirkte auf mich stark überzogen und unrealistisch. Obwohl die Lösung für den Roman passend ist, so ist die Autorin für meinen Geschmack hier mit ihrer Fantasie etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Wer eine zarte Saite hat bzw. leicht getriggert wird, der sollte dieses Buch nicht lesen, denn Themen wie Mobbing, Body-Shaming, Selbstverletzung, Depressionen und noch einige mehr spielen eine Rolle. Sie werden zwar nicht allzu drastisch geschildert, aber so geschildert, dass Menschen, die davon bereits betroffen waren, eventuell negativ reagieren könnten.

Last but not least bleibt zu sagen, dass dieser Jugendthriller auf jeden Fall fesselnden Stoff liefert. Alle, die typische Highschoolgeschichten, Rätselraten und Thriller mögen, werden hier gut und spannend unterhalten.

Fazit:
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Ein fesselnder Jugendthriller mit überraschenden Wendungen. Die Auflösung war mir etwas zu überzogen und konstruiert.