Glück zum Pflücken
Man kennt das ja: Plötzlich liegt einem ein Buch auf dem Tisch, zugespielt von einer dieser Büchermädels, die genau wissen, wann man offenbar bereit ist, auf eine neue Art glücklich zu werden. In meinem Fall: mit Erde an den Fingern und Beeren im Mund.
Dabei quillt der Markt ja über vor Gartenbüchern, die einem entweder Perfektion einreden oder latent das Gefühl geben, man mache grundsätzlich alles falsch. Dieses hier nicht. Im Gegenteil. Sandra Jägers propagiert entspanntes Gärtnern – ohne Perfektionsanspruch, ohne erhobenen Zeigefinger und ausdrücklich auch für Menschen ohne grünen Daumen (also: mich).
Die Grundidee ist herrlich simpel: Gärtnern ist Lebensqualität. Und zwar überall – auf dem Balkon, im Hochbeet, im Kübel oder dort, wo halt Platz ist. Statt akribischer Planung gibt’s Lust aufs Ausprobieren. Statt „So muss das!“ eher: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt – Pippi Langstrumpf hätte ihre helle Freude.
Was besonders Spaß macht: der Fokus auf den Naschgarten. Farben, Gerüche, Geräusche, Tiere, Kräuter, Früchte – alles darf, nichts muss perfekt sein. Morgens Kaffee trinken, Vögel hören, Beeren pflücken, zwischendurch einfach glücklich sein. Klingt kitschig? Ist es nicht. Es ist erstaunlich alltagstauglich.
Das Buch punktet mit:
* super umsetzbaren Tipps (auch auf kleinstem Raum),
* ehrlichen Einschätzungen zu Pflegeaufwand, Kosten und Ertrag,
* klugen Hinweisen zu Nützlingen (ja, man kann die tatsächlich bestellen),
* praktischen Rezepten,
* einem Saisonplaner,
* und diesen wunderbar übersichtlichen „Sandras Tipp“-Kästen, die man automatisch liest, selbst wenn man eigentlich nur blättern wollte.
Dazu kommen über 200 großartige Fotos, ein hochwertiger Einband, klare Struktur und ein Schreibstil, der so sympathisch ist, dass man ständig denkt: Ja gut, dann probier ich das halt auch.
Fazit:
Dieses Buch ist keine Gartenbibel, sondern eine Einladung. Zum Naschen, Ausprobieren, Scheitern, Weiterprobieren – und zum Glücklichsein auf eine erstaunlich bodenständige Art.
Danke an die Buchtrude meines Vertrauens. Ich hab verstanden.
Dabei quillt der Markt ja über vor Gartenbüchern, die einem entweder Perfektion einreden oder latent das Gefühl geben, man mache grundsätzlich alles falsch. Dieses hier nicht. Im Gegenteil. Sandra Jägers propagiert entspanntes Gärtnern – ohne Perfektionsanspruch, ohne erhobenen Zeigefinger und ausdrücklich auch für Menschen ohne grünen Daumen (also: mich).
Die Grundidee ist herrlich simpel: Gärtnern ist Lebensqualität. Und zwar überall – auf dem Balkon, im Hochbeet, im Kübel oder dort, wo halt Platz ist. Statt akribischer Planung gibt’s Lust aufs Ausprobieren. Statt „So muss das!“ eher: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt – Pippi Langstrumpf hätte ihre helle Freude.
Was besonders Spaß macht: der Fokus auf den Naschgarten. Farben, Gerüche, Geräusche, Tiere, Kräuter, Früchte – alles darf, nichts muss perfekt sein. Morgens Kaffee trinken, Vögel hören, Beeren pflücken, zwischendurch einfach glücklich sein. Klingt kitschig? Ist es nicht. Es ist erstaunlich alltagstauglich.
Das Buch punktet mit:
* super umsetzbaren Tipps (auch auf kleinstem Raum),
* ehrlichen Einschätzungen zu Pflegeaufwand, Kosten und Ertrag,
* klugen Hinweisen zu Nützlingen (ja, man kann die tatsächlich bestellen),
* praktischen Rezepten,
* einem Saisonplaner,
* und diesen wunderbar übersichtlichen „Sandras Tipp“-Kästen, die man automatisch liest, selbst wenn man eigentlich nur blättern wollte.
Dazu kommen über 200 großartige Fotos, ein hochwertiger Einband, klare Struktur und ein Schreibstil, der so sympathisch ist, dass man ständig denkt: Ja gut, dann probier ich das halt auch.
Fazit:
Dieses Buch ist keine Gartenbibel, sondern eine Einladung. Zum Naschen, Ausprobieren, Scheitern, Weiterprobieren – und zum Glücklichsein auf eine erstaunlich bodenständige Art.
Danke an die Buchtrude meines Vertrauens. Ich hab verstanden.