5 Sterne! Nachgerechnet. Mehrfach. Ergebnis bleibt gleich.
Ich und höhere Mathematik? Sagen wir so: Wir pflegen seit Jahrzehnten eine respektvolle Fernbeziehung. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet ein Roman voller Zahlen, Formeln und mathematischer Gedankengänge bei mir für derartige Begeisterung sorgen würde.
«Pi mal Daumen» hat mich komplett erwischt.
Oscar ist ein mathematisches Ausnahmetalent, herrlich eigen, sozial nicht unbedingt mit serienmässig eingebautem Navigationssystem ausgestattet – und in meinem Kopf sass beim Lesen verdächtig oft Sheldon Cooper mit am Tisch. Dann trifft er auf Moni, die mit Anfang fünfzig noch einmal beschliesst, Mathematik zu studieren und damit so ziemlich das Gegenteil von Oscar verkörpert.
Und diese Kombination ist einfach grossartig.
Ich habe gelacht, mitgedacht, gestaunt und mich zwischendurch tatsächlich freiwillig mit Mathematik beschäftigt.
Alina Bronsky schafft etwas, das ich bei Büchern besonders liebe: Ihre Figuren dürfen speziell, schrullig, widersprüchlich und wunderbar menschlich sein, ohne dass ihre Eigenheiten permanent erklärt oder entschuldigt werden müssen. Der Humor ist trocken, klug und manchmal so herrlich beiläufig, dass mich manch ein Satz erst zwei Sekunden später erwischt hat.
Und unter all dem Witz steckt aber auch unglaublich viel zwischenmenschliche Wärme. Es geht um selbstlose Hilfsbereitschaft, Vorurteile, unterschiedliche Lebenswelten, Begabung, Bildung und darum, dass ein Mensch manchmal ganz anders sein kann, als unsere vorschnell aufgestellte Gleichung behauptet.
Vielleicht ist genau das meine liebste Erkenntnis aus diesem Buch: Man muss einen Menschen nicht vollständig analysieren können, um ihn grossartig zu finden.
Meine Leseempfehlung? Unbedingt! Und zwar ausdrücklich auch für Menschen, die beim Wort «Mathematik» normalerweise bereits innerlich nach dem Notausgang suchen. 😄 Für alle, die trockenen Humor, herrlich eigenwillige Figuren und ungewöhnliche zwischenmenschliche Geschichten mögen, geht meine Rechnung jedenfalls ganz wunderbar auf: volle Punktzahl!
«Pi mal Daumen» hat mich komplett erwischt.
Oscar ist ein mathematisches Ausnahmetalent, herrlich eigen, sozial nicht unbedingt mit serienmässig eingebautem Navigationssystem ausgestattet – und in meinem Kopf sass beim Lesen verdächtig oft Sheldon Cooper mit am Tisch. Dann trifft er auf Moni, die mit Anfang fünfzig noch einmal beschliesst, Mathematik zu studieren und damit so ziemlich das Gegenteil von Oscar verkörpert.
Und diese Kombination ist einfach grossartig.
Ich habe gelacht, mitgedacht, gestaunt und mich zwischendurch tatsächlich freiwillig mit Mathematik beschäftigt.
Alina Bronsky schafft etwas, das ich bei Büchern besonders liebe: Ihre Figuren dürfen speziell, schrullig, widersprüchlich und wunderbar menschlich sein, ohne dass ihre Eigenheiten permanent erklärt oder entschuldigt werden müssen. Der Humor ist trocken, klug und manchmal so herrlich beiläufig, dass mich manch ein Satz erst zwei Sekunden später erwischt hat.
Und unter all dem Witz steckt aber auch unglaublich viel zwischenmenschliche Wärme. Es geht um selbstlose Hilfsbereitschaft, Vorurteile, unterschiedliche Lebenswelten, Begabung, Bildung und darum, dass ein Mensch manchmal ganz anders sein kann, als unsere vorschnell aufgestellte Gleichung behauptet.
Vielleicht ist genau das meine liebste Erkenntnis aus diesem Buch: Man muss einen Menschen nicht vollständig analysieren können, um ihn grossartig zu finden.
Meine Leseempfehlung? Unbedingt! Und zwar ausdrücklich auch für Menschen, die beim Wort «Mathematik» normalerweise bereits innerlich nach dem Notausgang suchen. 😄 Für alle, die trockenen Humor, herrlich eigenwillige Figuren und ungewöhnliche zwischenmenschliche Geschichten mögen, geht meine Rechnung jedenfalls ganz wunderbar auf: volle Punktzahl!