Charmant
Danny ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit in ihren besten Freund Levi verliebt. Nachdem er ihr jedoch das Herz gebrochen hatte, herrscht Funkstille und Danny zog nach New York, um zu studieren. Als sie sich dort eines Abends über den Weg laufen, überredet Levi sie, seine Fake-Freundin zu spielen und ihn auf die Hochzeit seiner Schwester zu begleiten, um damit seine Chancen auf einen Job als Journalist zu erhöhen. Danny willigt ein, doch schon bald kommen alte Gefühle wieder hoch...
„Picking Daisies on Sundays“ von Liana Cincotti ist eine zarte, süße Geschichte, die vor allem durch ihre frühlingshafte Atmosphäre und das lebendige Setting in New York punktet. Die Autorin schafft es, eine warme, leichte Stimmung zu erzeugen, die perfekt zur Jahreszeit passt und beim Lesen sofort ein wohliges Gefühl hinterlässt.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Hauptfigur Danny beziehungsweise Daisy. Ihre Unsicherheiten und Selbstzweifel wirkten greifbar und authentisch auf mich, sodass ich durchgehend mit ihr mitgefiebert habe und unbedingt wissen wollte, wie ihre Geschichte weitergeht. Sie ist klar die stärkste Figur des Romans.
Allerdings hatte ich gerade zu Beginn Schwierigkeiten mit der Handlung. Dass Daisy sich so abrupt auf Levis Bitte einließ, seine Fake-Freundin zu spielen – obwohl sie offensichtlich damit haderte und nur wenige Informationen dazu hatte – wirkte auf mich wenig nachvollziehbar. Auch, dass sie ihn kaum zur Rede stellt, ließ die Entwicklung etwas überhastet und holprig erscheinen.
Ein weiterer Kritikpunkt sind leider die Nebenfiguren. Abgesehen von Daisy blieben in meinen Augen viele Charaktere eher oberflächlich und austauschbar, wodurch es der Geschichte stellenweise an emotionaler Tiefe fehlte. Zwar sind die Familien von Daisy und Levi wirklich süß dargestellt, doch auch hier hätte ich mir mehr Ausarbeitung gewünscht.
Die Geschichte erinnerte mich stark an RomComs der 2000er Jahre, was einerseits nostalgisch und unterhaltsam ist, andererseits aber auch ähnliche Schwächen mit sich bringt. Es mangelt einfach an Tiefe und emotionaler Komplexität, obwohl durchaus Potenzial dafür vorhanden gewesen wäre.
Insgesamt ist es ein schöner, leichter Roman für zwischendurch, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine liebenswerte Protagonistin überzeugt. Auch wenn es nicht ganz das Highlight war, das ich mir erhofft hatte, hat mir das Buch dennoch gut gefallen und ich würde auch erneut zu einem Roman der Autorin greifen.
„Picking Daisies on Sundays“ von Liana Cincotti ist eine zarte, süße Geschichte, die vor allem durch ihre frühlingshafte Atmosphäre und das lebendige Setting in New York punktet. Die Autorin schafft es, eine warme, leichte Stimmung zu erzeugen, die perfekt zur Jahreszeit passt und beim Lesen sofort ein wohliges Gefühl hinterlässt.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Hauptfigur Danny beziehungsweise Daisy. Ihre Unsicherheiten und Selbstzweifel wirkten greifbar und authentisch auf mich, sodass ich durchgehend mit ihr mitgefiebert habe und unbedingt wissen wollte, wie ihre Geschichte weitergeht. Sie ist klar die stärkste Figur des Romans.
Allerdings hatte ich gerade zu Beginn Schwierigkeiten mit der Handlung. Dass Daisy sich so abrupt auf Levis Bitte einließ, seine Fake-Freundin zu spielen – obwohl sie offensichtlich damit haderte und nur wenige Informationen dazu hatte – wirkte auf mich wenig nachvollziehbar. Auch, dass sie ihn kaum zur Rede stellt, ließ die Entwicklung etwas überhastet und holprig erscheinen.
Ein weiterer Kritikpunkt sind leider die Nebenfiguren. Abgesehen von Daisy blieben in meinen Augen viele Charaktere eher oberflächlich und austauschbar, wodurch es der Geschichte stellenweise an emotionaler Tiefe fehlte. Zwar sind die Familien von Daisy und Levi wirklich süß dargestellt, doch auch hier hätte ich mir mehr Ausarbeitung gewünscht.
Die Geschichte erinnerte mich stark an RomComs der 2000er Jahre, was einerseits nostalgisch und unterhaltsam ist, andererseits aber auch ähnliche Schwächen mit sich bringt. Es mangelt einfach an Tiefe und emotionaler Komplexität, obwohl durchaus Potenzial dafür vorhanden gewesen wäre.
Insgesamt ist es ein schöner, leichter Roman für zwischendurch, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine liebenswerte Protagonistin überzeugt. Auch wenn es nicht ganz das Highlight war, das ich mir erhofft hatte, hat mir das Buch dennoch gut gefallen und ich würde auch erneut zu einem Roman der Autorin greifen.