Mir persönlich zu kitschig und seicht.
Das rosafarbene Cover von „Picking Daisies on Sundays“ lässt bereits das Genre Liebesroman erkennen. Geschrieben wurde das Buch von Autorin Liana Cincotti und ist seit Ende April dieses Jahres im Ravensburgerverlag als Taschenbuchausgabe mit 432 Seiten erhältlich.
Im Mittelpunkt der Handlungsgeschichte steht die Modestudentin Daisy. Schon seit sie denken kann träumt sie von einem perfekten Liebes-Happy-End. Beim Abschlussball der Highschool hat sie ihrem besten Freund Levi ihre Gefühle offenbart. Nach einem gebrochenen Herzen und vier Jahren Funkstille trifft sie wieder auf Levi. Er bittet sie um einen Gefallen: seine Fake-Freundin für die Hochzeit seiner Schwester zu spielen. Gegen alle Vernunft lässt sich Daisy darauf ein. Schon bald kämpft sie darum, ihr Herz nicht erneut zu verlieren…
Der Klappentext und die Story klingen nach einer netten Romance mit einer paar Irrungen und Wirrungen. Doch leider verwandelte sich die Handlung recht schnell in eine kitschige und seichte Lovestory.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig gehalten; man kommt als Leser gut in die Geschichte hinein und ich muss ehrlich sagen, dass mir der Anfang noch gefallen hat. Doch mit dem Auftauchen von der Figur Levi fing die kitschige und vollkommen übertriebene Schwärmerei der Protagonistin an. Fast jedes Kapitel enthielt ausladende Beschreibungen seiner wahnsinnig tollen Persönlichkeit, Aura und Aussehen, ja seines ganzen Auftretens. Nicht nur Daisy schmachtet ihm entgegen, auch all ihre Kommilitonen oder Freunde sind hin und weg von ihm. Doch so ausschweifend hier die Beschreibungen waren, so wenig wurde über die Handlungsschauplätze geschrieben. Richtig vorstellen und greifbar machen an welchen Orten sich die einzelnen Szenen abspielten konnte ich mir das anhand der Sätze nicht wirklich.
Der Handlungsverlauf ist recht deutlich vorhersehbar. Auch wenn das Thema Fake-Beziehung zentral sein sollte, wird meiner Meinung nach eher das Thema ‚fehlende Kommunikation‘ in den Mittelpunkt gerückt. Denn genau darauf beruht am Ende die Geschichte: Daisy und Levi haben einfach ein Kommunikationsproblem – und das seit dem Abschlussball. Bereits beim Lesen der ein oder anderen Szene, in welcher die jeweiligen Gefühle füreinander offensichtlich waren, hätte ich die beiden Figuren am liebsten geschüttelt. Naja. Am Ende schaffen sie es mit großem Drama endlich mal richtig bezgl. Zuneigung etc. zu kommunizieren. Recht salopp und fast abgefertigt wirken sodann die letzten Kapitel.
Als Bonus findet sich am Ende noch eine Romanszene aus Levis Sicht. Für notwendig hätte ich diese Seiten jetzt nicht gehalten; vielmehr hat es den Leser nach dem Abschluss und Happy End erneut in die Geschichte zurückgezogen und eher mit einem Fragezeichen zurückgelassen.
Mein Fazit: Geschmäcker sind verschieden. Diese Romance hat meinen nicht getroffen. Zwei Sterne.
Im Mittelpunkt der Handlungsgeschichte steht die Modestudentin Daisy. Schon seit sie denken kann träumt sie von einem perfekten Liebes-Happy-End. Beim Abschlussball der Highschool hat sie ihrem besten Freund Levi ihre Gefühle offenbart. Nach einem gebrochenen Herzen und vier Jahren Funkstille trifft sie wieder auf Levi. Er bittet sie um einen Gefallen: seine Fake-Freundin für die Hochzeit seiner Schwester zu spielen. Gegen alle Vernunft lässt sich Daisy darauf ein. Schon bald kämpft sie darum, ihr Herz nicht erneut zu verlieren…
Der Klappentext und die Story klingen nach einer netten Romance mit einer paar Irrungen und Wirrungen. Doch leider verwandelte sich die Handlung recht schnell in eine kitschige und seichte Lovestory.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig gehalten; man kommt als Leser gut in die Geschichte hinein und ich muss ehrlich sagen, dass mir der Anfang noch gefallen hat. Doch mit dem Auftauchen von der Figur Levi fing die kitschige und vollkommen übertriebene Schwärmerei der Protagonistin an. Fast jedes Kapitel enthielt ausladende Beschreibungen seiner wahnsinnig tollen Persönlichkeit, Aura und Aussehen, ja seines ganzen Auftretens. Nicht nur Daisy schmachtet ihm entgegen, auch all ihre Kommilitonen oder Freunde sind hin und weg von ihm. Doch so ausschweifend hier die Beschreibungen waren, so wenig wurde über die Handlungsschauplätze geschrieben. Richtig vorstellen und greifbar machen an welchen Orten sich die einzelnen Szenen abspielten konnte ich mir das anhand der Sätze nicht wirklich.
Der Handlungsverlauf ist recht deutlich vorhersehbar. Auch wenn das Thema Fake-Beziehung zentral sein sollte, wird meiner Meinung nach eher das Thema ‚fehlende Kommunikation‘ in den Mittelpunkt gerückt. Denn genau darauf beruht am Ende die Geschichte: Daisy und Levi haben einfach ein Kommunikationsproblem – und das seit dem Abschlussball. Bereits beim Lesen der ein oder anderen Szene, in welcher die jeweiligen Gefühle füreinander offensichtlich waren, hätte ich die beiden Figuren am liebsten geschüttelt. Naja. Am Ende schaffen sie es mit großem Drama endlich mal richtig bezgl. Zuneigung etc. zu kommunizieren. Recht salopp und fast abgefertigt wirken sodann die letzten Kapitel.
Als Bonus findet sich am Ende noch eine Romanszene aus Levis Sicht. Für notwendig hätte ich diese Seiten jetzt nicht gehalten; vielmehr hat es den Leser nach dem Abschluss und Happy End erneut in die Geschichte zurückgezogen und eher mit einem Fragezeichen zurückgelassen.
Mein Fazit: Geschmäcker sind verschieden. Diese Romance hat meinen nicht getroffen. Zwei Sterne.