Einfühlsame Sichtweise einer liebenden Mutter

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leaost Avatar

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Nachdem mich das Cover von der farblichen Gestaltung und dem Gesichtsausdruck der Frau angezogen hat, hat mich vor allem die Leseprobe schnell in den Bann gezogen!
Pina präsentiert sich mir im ersten Kapitel als nahbare, liebende Mutter, die sich tagtäglich äußersten Herausforderungen stellt und dabei ihre Geduld mit ihrem Sohn nicht verliert.
Beeindruckend finde ich, wie die Autorin Pinas Gedankengänge sehr nachvollziehbar und empfindsam darstellt, sodass ich beim Lesen direkt das Gefühl hatte, Pina sehr schnell authentisch kennenzulernen. Auch Leo, ihr Sohn, ist mir sehr sympathisch, ich habe ihn schnell liebgewonnen. Die Welt ist für ihn sehr komplex und leicht durcheinanderzubringen. Berührend ist es dann, mitzubekommen, welche Kleinigkeiten ihm guttun und ihn beruhigen.
Nach dem Lesen der ersten Seiten kann ich mir gut vorstellen, dass wir im weiteren Verlauf das Leben von Leo mit seinen individuellen Herausforderungen, Überforderungen und Bedürfnissen näher kennenlernen und ihn verstehen lernen. Ich würde mich sehr darüber freuen, seinen Werdegang im Roman mitverfolgen zu können und auch herauszufinden, was an diesem Tag, den Pina zu Beginn erlebt, geschieht, das vermutlich alles ändern wird.