Jeder in seiner Welt

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
rebeccawinter Avatar

Von

Mir kommt es so vor, als ob jeder in diesem Buch in seiner eigenen Welt lebt, sich nicht daraus lösen und in eine Verbindung mit den anderen treten kann. Da ist natürlich zunächst der autistische Leo, dann seine völlig überstrapazierte Mutter. Sie sehnt sich vergeblich danach in Leos Gedanken- und Gefühlswelt eintreten zu können. Auch die Rentnerin Inge lebt für sich, hängt in der Vergangenheit fest. Über den Busfahrer und die Tochter des Vermieters und die Arbeitskollegin von Pina erfährt man nicht viel, aber auch sie leben irgendwie in ihrer eigenen Blase.
Werden diese Menschen angesichts der Hilfe, die Leo benötigt zusammen kommen?
Bisher ist das Buch flüssig zu lesen und sehr interessant.