Leben in der Parallelwelt

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Vera Zischke schildert in ihrem Roman "Pina fällt aus" das Leben der alleinerziehenden Mutter Pina mit ihrem zwanzigjährigen autistischen Sohn Leo so präzise und eindringlich, wie es nur ein Mensch kann, der das Leben mit autistischen Personen aus eigener Erfahrung kennt. Die Autorin lässt in Vorgriffen erahnen, dass die Mutter mit der kräftezehrenden Betreuung von Leo auf Dauer überfordert ist und dass das fragile System sehr bald zusammenbrechen wird. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gepackt und ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.